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Kultur

Viel Applaus für die Theaterfreunde

Der Dreiakter „Ach, du Fröhliche“ lockte viele Zuschauer in den Lupburger Gablerkeller. Das Kommen hat sich gelohnt.
von Ludwig Walter

Die Theaterfreunde Lupburg traten im Gablerkeller auf. Foto: Walter
Die Theaterfreunde Lupburg traten im Gablerkeller auf. Foto: Walter

Lupburg.Die Theaterfreunde Lupburg haben wie in den vergangenen Jahren ihr Wort gehalten und nicht zu viel versprochen: Unter der Regie von Klaus Vögler liefen die Laienschauspieler bei den Aufführungen des Lustspiels „Ach, du Fröhliche“ im jeweils voll besetzten Gablerkeller zur Hochform auf, strapazierten ein ums andere Mal die Lachmuskeln und rissen die vielen Zuschauer immer wieder zu lang anhaltenden Beifallsstürmen hin.

Verrückte Weihnachtsfeier

Zum Inhalt: Nach der feucht-fröhlichen Weihnachtsfeier des Sportvereins am Vorabend des Heiligen Abends, bei der der Alkohol in Strömen geflossen und „Weihnacht“ offensichtlich viel zu kurz gekommen war, werden der Reifenhändler Anton Maier (Jürgen Gabler) und sein Sohn Markus (Andreas Pottner) unsanft von der Herrin des Hauses Rita Maier (Birgit Behringer) aus ihren verworrenen Träumen und Erinnerungslücken über die Vorgänge der vergangenen Nacht gerissen.

Der Haussegen hängt bedenklich schief, denn Anton hat auch noch vergessen, den Christbaum zu kaufen. Hinzu kommt, dass weder die Weihnachtsgans noch das Gästezimmer für den Weihnachtsbesuch vorbereitet sind und Rita keine Hilfe von ihren Männern erwarten kann. Als Markus das Fehlen des Christbaumes mit einem kitschigen Plastikbäumchen, das zudem mit blickenden Party-Lichtern bestückt ist, ersetzten will, stellt Rita das Ultimatum: „Entweder das künstliche Gebilde kommt wieder raus oder ich gehe“.

Laut der schwatzhaften Nachbarin Martha Strecker (Christine Wittl) müssen sich in der vergangenen Nacht höchst seltsame Dinge ereignet haben: Ein schrecklicher Verkehrsunfall mit Fahrerflucht, ein im Maier-Garten verscharrtes Unfallopfer, eine Leiche in einem schwarzen Plastiksack im Keller und eine wilde Schießerei im Wildpark kursieren im Ort. Anton und Markus scheinen darin verwickelt.

Ein unterhaltsames Chaos

Mitten in das Durcheinander platzen auch noch Schwager Juwelier Karl-Otto Edelstein (Philipp Krieger) mit seiner überkandidelten und „Möchte-gern-Dame“ Frau Agathe. Auch sie sind hell empört, denn bei ihnen wurde offensichtlich in der vergangenen Nacht eingebrochen, wobei Karl-Otto von den Einbrechern niedergeschlagen und am Kopf verletzt wurde.

Das Chaos vervollständigte der Nachbar Theo Müller (Bertl Kral), aus dessen Garten eine prächtige Weißtanne abgesägt und gestohlen wurde. Am Ende lösten die Theaterfreunde das Durcheinander sehr unterhaltsam auf, was ihnen lang anhaltenden Applaus einbrachte.

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