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Versammlung

Neuer Geschäftsführer beim Maschinenring

Max Stadler beerbt Josef Schneider, der mehr als 18 Jahre die Geschicke bei „Neumarkt plus“ mitbestimmte.

Hand drauf: Beate Niebler und Max Stadler
Hand drauf: Beate Niebler und Max Stadler Foto: nku

Mühlhausen.Die Geschäftsleitung des Maschinenrings „Neumarkt plus“ in Mühlhausen wurde in diesem Jahr neu aufgestellt. Bereits im März wurde Beate Niebler aus Hillohe (Gemeinde Lauterhofen) Nachfolger von Georg Netter, der die Einrichtung acht Jahre geleitet hatte. Nun wurde zum 1. Juli auch der Posten des Geschäftsführers neu besetzt.

Max Stadler beerbt Josef Schneider, der mehr als 18 Jahre die Geschicke des Maschinenrings mitbestimmt hat. Stadler aus Stierbaum ist 48 Jahre alt, verheiratet und Vater von fünf Kindern. Er bringt in seine neue Aufgabe große Erfahrung mit ein, da er bereits seit 20 Jahren auch Geschäftsführer der Juraps Ölmühle ist. Die neue Leitung übernimmt das Zepter in einer Zeit, in der der Maschinenring deutliche Steigerungszahlen zu vermelden hat.

Wie Beate Niebler sagte, sei im Bereich Betriebshilfe eine deutliche Steigerung zu verzeichnen, die im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 56 Prozent betrug. Hier werden qualifizierte Kräfte tätig, die bei Erkrankung auf einem Hof die Bäuerin oder den Bauern ersetzen helfen.

In diesem Zusammenhang sagte Max Stadler, dass immer noch Betriebshelfer (männlich oder weiblich) gesucht werden. Momentan leisten hier insgesamt 42 Mitarbeiter Dienst. Weiterhin sind bei der Maschinenabrechnung mit gut 18 Prozent und beim Verrechnungswert des Maschinenrings 23 Prozent Steigerung zu verzeichnen. Die Produktion bei der Ölmühle stagniert aktuell. Wie Stadler sagte, sei der sinkende Ölpreis einer der Gründe für die Stagnation: „Dagegen ist aber der Verkauf von Rapskuchen gestiegen, und wird von den Landwirten auch in diesem Jahr gut angenommen.“

Unterm Strich ist der Maschinenring auf einem guten Weg und als Selbsthilfeeinrichtung bei den Landwirten nicht mehr wegzudenken.

Der Maschinenring „Neumarkt plus“ beherbergt aktuell gut 1700 Landwirte unter seinem Dach, was einer Quote von 80Prozent der landkreisweit tätigen Bauern entspreche. Die bewirtschaftete Fläche der Mitglieder liegt bei rund 60000 Hektar. Großen Wert legt der Maschinenring auf die Eingliederung der Jugend und der Frauen.

Hier stehen Schulungen auf großen landwirtschaftlichen Maschinen sowie der Umgang mit Düngemitteln oder Fachfahrten zu landwirtschaftlichen Einrichtungen im Fokus der Bemühungen. (nku)

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