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Besichtigung

Aus dem Stall wird ein Hotel

Das „Alm-Refugio“ am Höhenberg wächst. Interessierte Besucher konnten sich jetzt auf der Baustelle umsehen.
von Helmut Sturm

Die Baustelle ist derzeit eingehüllt.
Die Baustelle ist derzeit eingehüllt. Foto: Sturm

Neumarkt.„Baustelle betreten ausdrücklich erwünscht“ – mit diesen Worten begrüßten Claudia und Georg Lukas mit ihren Architekten Johannes Berschneider und Christian Rein Stammgäste eine interessierte Öffentlichkeit vor dem Rohbau ihres „AlmRefugios“ am Höhenberg. Seit dem vergangenen Oktober ist die Verwandlung eines kombinierten Stall-/Scheunengebäudes in ein Hotel – in unseren „TraumStadl“, wie es Familie Lukas nennt – ein gutes Stück vorangekommen.

Großes Lob für alle am Bau beteiligten Handwerker kam von Projektleiter Christian Rein: „Um während des Winters nicht zu viel Zeit zu verlieren, haben wir ein Notdach errichtet und die Baustelle komplett eingehüllt.“ Wie die Integration des alten Bauwerks in das neue Hotelgebäude abläuft, davon konnten sich die Gäste bei der anschließenden Besichtigung selbst überzeugen.

Insgesamt entstehen 415 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche auf zwei Etagen: sieben Doppelzimmer oberhalb der verstärkten Holzbalkendecke und der Empfang, eine kleine Thekenbar und ein Appartement für besondere Anlässe im barrierefreien Erdgeschoss.

„Ursprünglich hatten wir es nicht für möglich gehalten, die über 100-jährige Bausubstanz ins neue Projekt zu integrieren. Prüfungen der Bausubstanz hinsichtlich der Statik und des Brandschutzes waren jedoch so positiv dass es machbar wurde. Durch die Einbeziehung von moderner Haustechnik aus dem Hauptgebäude konnte auch eine Kostenrechnung erreicht werden, die uns überzeugte“, sagte Familie Lukas.

Um ein stimmiges Gesamtkonzept zu gewährleisten, seien ausschließlich natürliche und ökologische Baustoffe verbaut worden. „Das Bruchsteinmauerwerk im Erdgeschoss haben wir komplett vom Putz freigelegt und das Echtholzparkett in den Zimmern und im Foyer stammt aus recycelten Eichenschwellen. Unseren Strom produzieren wir auf dem Dach mittels einer Photovoltaikanlage zum Eigenverbrauch.“

„So wie es jetzt aussieht, können wir im Juni den ersten Gast in unserem „AlmRefugio“ willkommen heißen, freuten sich Claudia und Georg Lukas auf die Zukunft.

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