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Landesliga Mitte

BSC will den Höhenflug fortsetzen

Im Lamer Winkel soll der Nimbus der Ungeschlagenheit halten. Der Aufsteiger hat laut Co-Trainer Schwendner „Blut gelegt“.
Von Hans Gleisenberg

Die Woffenbacher woll es wieder wissen. Archivfoto: Zeh
Die Woffenbacher woll es wieder wissen. Archivfoto: Zeh

Neumarkt.Nach dem gelungenen Auftakt für den Aufsteiger aus Woffenbach herrscht laut dem stellvertretenden Trainer Alexander Schwendner keine übertriebene Euphorie, sondern es überwiegt die Freude nach zwei Spielen der Ungeschlagenheit.

Deshalb streben Mannschaft und Trainer auch danach, diesen Nimbus beim Gastspiel bei den „Osser Buam“ in Lam zu bestätigen. Da wird auch im Bus für die Einstimmung genügend Zeit sein, denn die einfache Wegstrecke in den Bayerischen Wald beträgt 145 Kilometer.

Der gesamte Kader steht zur Verfügung

Wie Schwendner weiter sagte, stehe auch am Sonntag 17 Uhr der gesamte Kader wieder zur Verfügung. „Da wir in der Liga recht gut angekommen sind, hat die Mannschaft schon etwas Blut geleckt und strebt einen weiteren Punktgewinn an.“, berichtete der Co-Trainer auf Nachfrage.

Er war auch nicht bereit, einen Spieler aus dem Team hervorzuheben, sondern sagte, dass die Geschlossenheit im Team bisher der Schlüssel zu Erfolg war. „Wir spielen keinen Angsthasenfußball, sondern wir versuchen, aus einer kompakten Abwehr mit schneller Spielöffnung attraktiven Fußball zu bieten. Natürlich hat uns Rene Zeltner mit seinen bisher zwei Treffern schon etwas den Weg bereitet“, machte er dann doch eine Anmerkung zu einem Einzelspieler. Auch Betreuer Sebastian Götz bestätigte Schwendners Aussagen, in dem er noch hinzufügte, nicht nur erfolgreich, sondern auch attraktiv in der Landesliga bestehen zu wollen.

BSC ist ein eingeschworener Haufen

„Wir sind eine eingeschworene Truppe und solange das der Fall bleibt, sehe ich auch keine Probleme, in der Landesliga zu bestehen. Ein wichtigen Beitrag leiste, so Götz, auch BSC-Urgestein Peter Nigl, der quasi als Mutter der Kompanie allen seinen Protagonisten nach Kräften den Rücken freihält. Auch in Sachen Motivation und – wenn nötig auch Seelenmassage – sei Nigl sen. eine große Stütze für das ganze Team, so der Spielleiter.

In Lam muss das Team aber auf der Hut sein. Die Gastgeber, bei denen zwar nur ein Punkt zu Buche steht, haben besonders zuhause ihre Stärke, da hier auch die Unterstützung der Fans eine Rolle spielt, denn gegen Fortuna Regensburg am Mittwoch bevölkerten knapp 500 Zuschauer das Osser-Stadion und trieben ihr Team nach vorne. Dass es gegen die gestandene Landesligatruppe der Fortuna noch zu einem Remis reichte sollte, muss für die „Woffabäcka“ schon Warnung sein, die Partie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Allerdings muss die Heimelf auf ihren Spielmacher Stefan Mühlbauser verzichten, der nach einer roten Karte gesperrt ist. Lam Coach Manfred Stern sagte auf Nachfrage: „Es war nicht unser Tag, denn die Fehlerquote war viel zu hoch.“

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