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Volksfest

Das Festbier lagert schon kühl im Keller

Stolze 1600 Hektoliter des Zwickls hat die Neumarkter Glossnerbräu gebraut. Der Gerstensaft hat 5,5 Prozent Alkoholgehalt.
Von Thorsten Drenkard

Franz Xaver Gloßner junior (v.l.), zweiter Braumeister Marcus Lifferth, Michael Gloßner und Festreferent Richard Graf haben im Lagerkeller der Glossnerbräu das Festbier schon einmal probiert.
Franz Xaver Gloßner junior (v.l.), zweiter Braumeister Marcus Lifferth, Michael Gloßner und Festreferent Richard Graf haben im Lagerkeller der Glossnerbräu das Festbier schon einmal probiert. Foto: Drenkard

Neumarkt.Der geflieste Lagerraum im Keller der Glossnerbräu unterhalb der Neumarkter Altstadt mag sich vielleicht nicht gerade durch urige Gemütlichkeit auszeichnen. Aber er ist an diesem Tag einer der wenigen Orte, an dem man sich von der brüllenden Sommerhitze auf den Straßen erfrischen kann: Knapp zwei Grad kühl ist es hier – eine erfrischende Wohltat.

Apropos erfrischend: In den gelben, bis zu 240 Hektoliter fassenden Tanks, lagert hier zudem das Festbier für das Neumarkter Volksfest. Am 7. August wird das Bier erstmals offiziell ausgeschenkt werden.

In den Katakomben der Brauerei verköstigten bereits am Freitag die Experten das noch unfiltrierte Zwicklbier. Franz Xaver Gloßner junior und Michael Gloßner als Vertreter der Brauerei nahmen zusammen mit Marcus Lifferth, zweiter Braumeister der Glossnerbräu, sowie Festreferent Richard Graf einen ersten Schluck des Festbiers.

Der Gerstensaft hat 5,5 Prozent Alkoholgehalt und kommt auf 13,3 Prozent Stammwürze. „Süffig, nicht zu stark und macht nach der ersten Maß wieder Lust auf die zweite“, urteilte Festreferent Graf, nachdem er das bernsteinfarbene Bier aus dem Steinkrug probiert hatte. Das Motiv auf dem Krug entwarf Mediendesignerin Tina Achhammer aus Berg.

Insgesamt 1600 Hektoliter des vollmundigen Festbiers hat man gebraut, „wobei ein Teil in Flaschen und ein Teil täglich frisch für das Volksfest abgefüllt wird“, wie Franz Xaver Gloßner junior erklärte.

Zum Jura-Volksfest ist die Brauerei Glossner nicht nur für das schmackhafte Bier zuständig, man sucht auch das schönste „Dearndl“ – also ein Mädchen oder eine Frau im feschen Dirndl. „Jetzt geht es in die entscheidende Phase“, erklärte Michael Gloßner.

Noch bis 26. Juli können die Kandidatinnen ihre Bewerbung an die Email-Adresse dirndl@glossner.de schicken. Sie sollten mindestens 16 Jahre alt sein (das hat sich inzwischen geändert) und im Landkreis Neumarkt wohnen.

Die auserwählten Kandidatinnen dürfen bereits beim Festauszug vor dem Rathaus „und beim offiziellen Anstich dabei sein“, verriet Michael Gloßer.

Dann wurde noch einmal gemeinsam ein Schluck vom erfrischenden Zwicklbier genommen. Das einhellige Urteil der Experten: malzig, süffig, gut – na dann, Prost!

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