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Dienst in Gemeinschaft konkret suchen

In Eichstätt sind vier neue Diakone geweiht worden. Unter ihnen waren auch zwei, die derzeit im Landkreis Neumarkt sind.

  • Vier neue Diakone für das Bistum Eichstätt weihte Bischof Gregor Maria Hanke: (vorne von links) Kilian Schmidt, Robert Willmann, Thomas Rose und Thomas Attensberger. Fotos: Andreas Schneidt
  • Thomas Rose wurde geweiht. Foto: Andreas Schneidt
  • Robert Willmann bei der Weihe. Foto: Andreas Schneidt

Neumarkt.Erst in der Gemeinschaft der Kirche entfaltet sich die persönliche Berufung des Einzelnen: Bischof Gregor Maria Hanke ermunterte in seiner Predigt zur Diakonenweihe am vergangenen Samstag in der Eichstätter Schutzengelkirche die vier neu geweihten Diakone – aber auch alle Gläubigen – dazu, ihren Platz in der Kirche einzunehmen.

Unter den neu geweihten Diakonen waren auch zwei aus dem Landkreis Neumarkt: Thomas Rose (Heimatpfarrei Willibald in Weißenburg), dessen Praktikumspfarrei Mariä Himmelfahrt in Berching ist, und Robert Willmann (Heimatpfarrei St. Symphorian in Zell am Harmersbach), dessen Praktikumspfarrei Erzengel Michael in Lauterhofen ist.

Die Nähe zu den Menschen suchen

Das kirchliche Amt, das sich in Diakonat, Priestertum und Bischofsamt entfalte, übe demnach einen wichtigen Dienst der Einheit an den vielfältigen Charismen der Gläubigen aus. Hanke appellierte an die Neugeweihten, den Dienst in der Gemeinschaft auch ganz konkret zu suchen. Dazu gehörten die Nähe zu den Menschen, die Gemeinschaft unter den „Mitbrüdern“ und die Gemeinschaft mit Gott.

Neben Thomas Rose und Robert Willmann wurden geweiht: Thomas Attensberger (Heimatpfarrei St. Nikolaus in Schröding, Praktikumspfarrei St. Nikolaus in Burgoberbach) und Kilian Schmidt (Heimatpfarrei Salvator in Berlin, Praktikumspfarrei St. Vitus und Deocar in Herrieden).

Die vier neugeweihten Diakone bereiten sich derzeit auf die Weihe zum Priester vor. Die Diözese Eichstätt erklärt in einer Pressemitteilung: Mit der Diakonenweihe übernehmen sie bereits die Spendung der Taufe und leiten die kirchlichen Feiern der Trauung und des Begräbnisses.

Mehrere Versprechen notwendig

Die Priesteramtskandidaten würden bei der Diakonenweihe mehrere Versprechen ablegen: Sie geloben, den Glauben gemäß dem Evangelium und der Überlieferung der Kirche zu verkünden. Außerdem versprechen die Weihekandidaten, ehelos zu leben, das Stundengebet zu verrichten, den Armen, Kranken, Heimatlosen und Notleidenden zu helfen sowie das Leben nach dem Vorbild Christi zu gestalten. Schließlich folgt das Versprechen des Gehorsams gegenüber dem Bischof.

Robert Willmann hat am Sonntag bereits den Festgottesdienst in St. Michael Lauterhofen mit Pfarrer Gerhard Ehrl und Kaplan Sunil Ekka mitgestaltet. Dabei durfte Willmann erstmals selbst eine Predigt halten. Anschließend gab es noch einen Stehempfang im Pfarrheim, bei dem auch Bürgermeister Ludwig Lang dem neuen Diakon gratulierte (Bericht folgt).

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