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Stadtentwicklung

Diskussion über Zukunft des Stadtparks

Am 13. Mai sollen die Neumarkter zu Wort kommen. OB Thumann spricht sich gegen den Parkplatz an der Mühlstraße aus.
von Katrin Böhm

Wie soll der Stadtpark künftig aussehen? Bürger können am 13. Mai mitreden – dazu rufen Oberbürgermeister Thumann sowie Stefan Weithas und Werner Schütt (v. l.) von der Stadtverwaltung auf. Foto: Böhm
Wie soll der Stadtpark künftig aussehen? Bürger können am 13. Mai mitreden – dazu rufen Oberbürgermeister Thumann sowie Stefan Weithas und Werner Schütt (v. l.) von der Stadtverwaltung auf. Foto: Böhm

Neumarkt.Ein Schmuckstück ist er nicht gerade, der Eingang zum Stadtpark mit dem Parkplatz an der Mühlstraße. Eigentlich gar nicht wirklich als Entrée zu erkennen. Und darum soll der Parkplatz dort auch weg, wenn es nach der Stadt geht. Er habe die Verwaltung bereits beauftragt, nach Ersatz-Möglichkeiten für den Parkplatz zu suchen, sagte Oberbürgermeister Thomas Thumann am Donnerstag in einem Pressegespräch zum bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ am Samstag, 13. Mai. In Neumarkt will man sich an diesem Tag dem Stadtpark widmen, für dessen Umgestaltung die Stadt auf dementsprechende Fördermittel hofft.

Dass der Stadtpark in die Jahre gekommen ist – wenn er denn überhaupt als solcher wahrgenommen wird – und durchaus attraktiver sein könnte, darin sind sich die Kommunalpolitiker im Großen und Ganzen einig, die alles überlagernde Frage ist jedoch – erneut – die nach den Parkplätzen. OB Thumann wies am Donnerstag darauf hin, dass der Parkplatz an der Mühlstraße nach dem Abriss des ehemaligen Hotels Wunder immer schon ein Provisorium gewesen sei.

Wasserlandschaft und Plätze zum Ausruhen

Gleichzeitig sei der Wunsch nach einem geschlossenen Grüngürtel rund um die Stadt schon immer präsent gewesen – das zeigten die Pläne, so Thumann. Auch für ihn sei dieser Grüngürtel ein wichtiges Ziel. Und dies nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch aus Freizeit- und Tourismus-Aspekten. Ein attraktiver Stadtpark sei wichtig für die gesamte Stadt.

Pläne gibt es bereits – dort, wo sich heute der Parkplatz befindet, könnte eine große Wasserlandschaft entstehen, der Park selbst soll lichter und einsehbarer werden. Geplant hat das Landschaftsarchitekturbüro Lex-Kerfers auch Kunst, Möglichkeiten zum Spielen und Plätze zum Ruhen.

Lesen Sie hier einen Kommentar der Autorin:

Kommentar

Es nervt

Egal, um welches Projekt es in Neumarkt geht, einer Sache kann man sich ganz sicher sein: Früher oder später (eher früher) wird irgendwer das Wort „Parkplätze“...

Ein Wunsch der Stadt ist es auch, Plätze zu schaffen, an denen die Leute selbst grillen können – und ein kleiner Biergarten oder ein Kiosk. Dies funktioniere allerdings nur, wenn sich der Betreiber des Parkcafés dazu bereit erkläre, einen solchen Betrieb zu übernehmen und gegebenenfalls kurzfristig auf- und zuzusperren, sagte Thumann am Donnerstag. „Das muss alles aus einer Hand sein.“

Beim Tag der Städtebauförderung am 13. Mai haben die Bürger das Wort: Sie können sich an zwei Ständen (vor dem Rathaus II und am Stadtpark selbst) nicht nur informieren, sondern unter dem Titel „Ideengarten“ auch erklären, wie sie sich den Stadtpark vorstellen, welche Ideen sie haben und was sie sich wünschen. Außerdem gibt es Getränke und für Kinder Luftballons.

Der „Tag der Städtebauförderung“

  • Infostand am Rathaus II:

    Der Infostand am Rathaus II (Ecke Klostergasse) ist am 13. Mai von 11 bis 22 Uhr besetzt – parallel zur Nacht der Sinne, die ebenfalls so lange dauert.

  • Infostand am Stadtpark:

    Am Stadtpark (Zugang über den Parkplatz an der Mühlstraße) gibt es von 11 bis 20 Uhr einen Infostand. Hier wird außerdem ein Blumenbeet bepflanzt.

  • Führungen durch den Stadtpark:

    Die Landschaftsarchitekten von Lex-Kerfers bieten parallel zum Infostand stündlich (Start jeweils zur vollen Stunde) Exkursionen an, die etwa 15 Minuten dauern.

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