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Pädagogik

Drittklässler erleben den Wald

1000 Schulkinder sind bei den Waldjugendspielen.

Mit Interesse nehmen die Kinder die Angebote wahr, das freut auch die Bezirksrätin Gabriele Bayer. Foto: Harald Gebhardt
Mit Interesse nehmen die Kinder die Angebote wahr, das freut auch die Bezirksrätin Gabriele Bayer. Foto: Harald Gebhardt

Neumarkt.1000 Schulkinder aus dem Landkreis erleben den Wald derzeit bei den Waldjugendspielen. Im Wald am Heinrichsbürg, nördlich von Neumarkt, präsentieren die Förster vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ein besonderes Angebot für Drittklässler.

Die Vermittlung von Wissen steht laut einer Pressemitteilung des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bei diesem Aktionsprogramm nicht zwingend im Vordergrund, wichtig ist die gesamtheitliche Betrachtung des Waldes als Ökosystem. Welche wichtige Funktionen unsere Wälder haben, wird anschaulich demonstriert. So wird die Verwendung von Holz beim Bau eines Modelldachstuhles praktiziert oder es werden die Baumarten anhand der Blätter und Stämme zugeordnet und deren Besonderheiten aufgezeigt. Entlang eines dreistündigen Rundkurses werden die Kinder von ihren „Forstpaten“ begleitet und auf Wissenswertes rund um den Wald hingewiesen. Auch hier gehört das praktische Erleben zwingend mit zum Veranstaltungskonzept. „Es freut uns sehr, dass wir mit unserem Angebot hier im Landkreis Neumarkt auf so große Resonanz bei den Schulen stoßen“, freut sich Harald Gebhardt, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Neumarkt. Es ist schön, dass wir eine derartige Veranstaltung anbieten können und entsprechende Unterstützung erhalten, insbesondere auch von der Stadt Neumarkt, ohne welche Waldjugendspiele in dieser Form nicht möglich wären.

„Es ist uns vor allem wichtig, unseren Kindern ein Gefühl für die große Bedeutung des Waldes für unsere gesamte Gesellschaft, vom Trinkwasserschutz bis zur Luftreinhaltung und Rohstoffproduktion zu vermitteln“, so Gebhardt. Gerade in der aktuellen Diskussion sei es wichtig aufzuzeigen, dass Waldbesitzer durch ihre aktive Gestaltung und Waldbewirtschaftung die Funktionenvielfalt bestmöglich gewährleisten. Die Waldpädagogik als Bildungsauftrag ist daher zentraler Eckpfeiler der Aufgabenstellung innerhalb der Forstverwaltung.

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