MyMz
Anzeige

Kunst

Führung durch die Schlosskapelle

Das Gotteshaus in Woffenbach ist nur gelegentlich zu besichtigen. Am 14. Juni erläutert Pfarrer Ernst Herbert seine Schätze.

  • Pfarrer Ernst Herbert bietet am Sonntag, 14. Juni, eine Führung durch die Schlosskapelle in Woffenbach an. Foto: Evangelisches Bildungswerk
  • Die Schlosskapelle ist der Heiligen Margareta geweiht. Foto: Evangelisches Bildungswerk

Neumarkt. Außer bei Gottesdiensten, Taufen, Trauungen und Beerdigungen ist die kleine Woffenbacher Schlosskapelle nur bei gelegentlichen Führungen mit ihren sakralen Kunstschätzen zu besichtigen. Das Evangelische Bildungswerk bietet am Sonntag, den 14. Juni, um 15 Uhr die seltene Möglichkeit einer einstündigen Führung.

Bis zur Einweihung der Woffenbacher katholischen Pfarrkirche St. Willibald im Jahr 1966 nutzten die Woffenbacher Katholiken die Schlosskapelle für ihre Andachten, während sie zur Messe entweder nach Pölling oder in die Stadtpfarrkirche St. Johannes gingen. Seit 1967 steht die der Heiligen Margareta geweihte Schlosskapelle den evangelischen Christen des Stadtteils zur Verfügung. 1997 wurde mit einem großen Fest „30 Jahre evangelische Gottesdienste“ gefeiert. Dieses Fest war gleichzeitig der Start zur Generalsanierung des kleinen Gotteshauses und der Erneuerung der Sakralausstattung, die unter der Leitung des damaligen Pfarrers Ernst Herbert vorangetrieben wurde.

Der heutige Ruhestandspfarrer Ernst Herbert wird nicht nur das Altarbild mit der Darstellung der Heiligen Margareta, eine Märtyrerin am Ende des dritten Jahrhunderts erklären, sondern auch das aus dem Stadtmuseum zurückgeholte Epitaph der Maria Clara von Main auf Woffenbach. Neu geschaffen wurden der Ambo, der Taufstein und die beiden Halbreliefs „Auferstandener“ und „Guter Hirte hinter den Weinranken“ wie auch das Bild von Gottes Bundesschluss mit dem Regenbogen aus Tiffany-Glas, das Silvia Freifrau von Gemmingen-Hornberg geschaffen hat.

Die Schlosskapelle hat eigene Paramente aus der Stickwerkstatt der Regens-Wagner-Stiftung in Zell bei Hilpoltstein nach Entwürfen des Neumarkter Malers Alfons Dürr erhalten und ein eindrucksvoller Kreuzweg – eine böhmisch-fränkische Hinterglasmalerei – gehört zur Sakralausstattung der Kapelle.

Gut zu wissen

  • Wann:

    Am Sonntag, 14. Juni, um 15 Uhr

  • Dauer:

    Eine Stunde

  • Kosten:

    Der Eintritt beträgt drei Euro.

  • Zweck:

    Die Eintrittsgelder werden für den Erhalt der Kapelle verwendet.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht