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Jagd

Jagdschutzverein hat gut gewirtschaftet

Dank der gut gefüllten Vereinskasse, können die Neumarkter Jäger ein neues Laser-Schießkino anschaffen.

Der Jagdschutzverein Hubertus ehrte einige Mitglieder.
Der Jagdschutzverein Hubertus ehrte einige Mitglieder. Foto: Hahn

Neumarkt.Der 72-jährige Gründungsvorsitzende des Jagdschutzvereins Hubertus, Hans Bradl, bleibt für weitere vier Jahre im Amt. Er erhielt bei der Jahresversammlung im Schützenhaus der SG von 1433 alle Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten.

Nachdem auch sein Stellvertreter Hans-Martin Macher in geheimer Wahl bestätigt wurde, ließ Wahlleiter Herbert Eichenseer alle anderen Posten per Akklamation bestimmen, was ebenso zu einstimmigen Bestätigungen aller Amtsträger führte. Christiane Dümler bleibt Schriftführerin, Renate Lehmeier und Madeleine Neuner führen die Kasse. Die Revisoren heißen weiter Adelheid Dorsch und Erwin März.

Nach den Begrüßungs-Klängen der Jagdhorn-Bläsergruppe, konnte Vorsitzender Bradl einen nicht alltäglichen Aufschwung des 2007 mit 69 Mitgliedern gegründeten Vereins auf heute 285, davon 231 Hauptmitglieder, vorweisen. Alleine 75 Jungjäger galt es in den vergangenen vier Jahren aufzunehmen. Auch wurden in den Jahren beachtliche Rücklagen gebildet, so dass der Kauf eines neuen Laser-Schießkinos mit veranschlagten 30 000 Euro mühelos zu stemmen ist. Dazu müssen in Abstimmung mit den Schützen von 1433 zwei Doppelgaragen errichtet werden.

Bradl dankte auch den Ausbildern, die eine über 90-prozentige Erfolgsquote aufzuweisen hätten. Unter der Leitung von Herbert Eichesser waren das Andreas Greger, Wolfgang Teichmann, Christiane Dümler, Hubert und Stefan Moosburger sowie die Helfer am Schießstand, allen voran Ernst Greger. In Wapperdorf werden augenblicklich zwölf Jagdhunde und 16 Begleithunde zusammen mit ihren „Herrchen“ ausgebildet.

Hubert Loichinger von der Allianz-Versicherung referierte zum Thema „Wildschadensversicherung und Jagdhaftung“. Hierbei werde es so sein, dass der Bayerische Jagdverband eine Police erhält. Bis genaue Risikozahlen vorlägen, werde bei einer flächendeckenden Beteiligung von mindestens 50 Prozent der Jagdrevierinhaber oder Jagdgenossenschaften pro Einheit 600 Euro Prämie fällig, die über den BJV eingezogen werden. Novellierungen, wie das Bonus-Malus-Verfahren, könne es erst nach dem Probejahr geben. Reguliert werden dann Schäden aller Wildarten im landwirtschaftlichen Betrieb bis 10 000 Euro pro Jahr, ohne Selbstbeteiligung. Allerdings werden keinerlei Zusatzkosten wie der verpflichtende Schadensschätzer übernommen.

Angekündigt wurde eine Busfahrt am 26. Oktober zur neuen Jagdschule Wunsiedel. Zudem ist ein Wild-Grillkurs in Planung.

Abschließend ehrte der Verein einige Mitglieder. Carola Pöringer und Josef Zeller erhielten den Jägerbrief und den damit verbundenen „Jäger-Schlag“. Für 50 Jahre BJV-Mitgliedschaft erhielten Klaus Berger, Erwin März und Konrad Weingärtner die Goldene BJV-Nadel. Die silberne für 40 Jahre bekamen Johann Donhauser, Hermann Kattenbeck und Alois Kühnel. Seit 25 Jahren sind Helmut Fuchs und Andreas Greger dabei. Dafür gab es die Bronzene BJV-Nadel. (ngh)

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