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Bierprobe

Jura-Volksfest mit etlichen Neuerungen

Bei der Vorstellung des Programms des Neumarkter Jura-Volksfests ließ OB Thumann erkennen, worauf er sich heuer freut.
Von Lothar Röhrl

Im 2015er-Festkrug, der auf den „Dearndl-Wettbewerb“ der Glossner-Festbrauerei und des Tagblatts hinweist, befand sich natürlich das frisch-gebraute Festbier. Na denn „Prost!“ sagten diese Herren.
Im 2015er-Festkrug, der auf den „Dearndl-Wettbewerb“ der Glossner-Festbrauerei und des Tagblatts hinweist, befand sich natürlich das frisch-gebraute Festbier. Na denn „Prost!“ sagten diese Herren. Foto: Röhrl

Neumarkt.„Trixi und die Partylöwen“ oder „Froschhaxn-Express“: Mit Zoo haben diese beiden Namen nichts zu tun. Aber hoffentlich mit tierisch-guter Musik. Denn bei diesen handelt es sich um zwei der 29 Musikgruppen, die zum Programm des diesjährigen Jura-Volksfestes gehören. Zu einer Vorschau, aber auch zu einem Vorgeschmack auf das am 7. August beginnende und bis 17. August dauernde Fest haben sich am Montag erst der Festausschuss des Stadtrats und dann Vertreter vieler Neumarkter Vereine und Institutionen im Gasthaus „Schönblick“ getroffen. Höhepunkt war dabei die traditionelle Probe des Festbiers; dieses steuert heuer die „Glossner-Brauerei“ bei.

Schon jetzt freut sich Oberbürgermeister Thomas Thumann auf eine Neuerung, bei der er selbst in zweifacher Funktion noch vor der Festeröffnung durch seinen Bieranstich als Akteur auftritt. Denn vor dem Auszug auf den Festplatz wird am 7. August auf dem Rathausplatz das schönste „Dearndl“ von zuvor zwölf bestimmten Finalistinnen gekürt. Kurz nach dem Bewerbungsschluss am kommenden Sonntag wird der OB Mitglied der siebenköpfigen Jury sein, die sich unter anderem aus Vertretern der Brauerei und des Tagblatts zusammensetzt. Diese wählt die zwölf Damen aus, über die dann auf der Homepage des Mittelbayerischen Zeitung und des Tagblatts abgestimmt werden kann.

In seiner Vorschau auf das Fest ließ der OB erkennen, dass er sich auf einen weiteren Trend freut: Denn gleich dreimal gibt es heuer Musik „unplugged“ im Biergarten vor beiden Jurahallen: „Pfalzgrafen“ (15. August), „Bleechgfeech“ (16. August) und „D’Wirtshausmusi“ (fast zeitgleich mit der Pferdeschau am 17. August). Damit komme das Jura-Volksfest allen entgegen, die sich trotz Musik im Hintergrund noch gepflegt mit dem Nachbarn unterhalten möchten.

Mit dem Festzug, der heuer unter dem Motto „Neumarkt – da leb i gerne“ am 9. August, den beiden Sportveranstaltungen (ASV-Fußballer am 9. August gegen Seligenporten II und ASV-Ringer am 16. August gegen Schonungen) und der Pferdeschau zählte der OB weitere Höhepunkte des Programms auf. Zur Pferdeschau ließ sich Organisator Hans Paulus immerhin entlocken, dass es heuer zwei besondere Zehner-Züge geben werde: Einer wird aus Ponys bestehen, der zweite aus Haflinger. Die zwei Stunden Show rund ums Pferd sollen heuer richtig rasant ablaufen. Denn Ein- und Ausfahrt werden sich erstmals einander gegenüber des Rechtecks befinden.

Nach soviel verbal angerührter Vorfreude kam Kostprobe des Festbiers der „Glossner-Bräu“ recht. Dabei standen nicht nur dessen nüchterne Werte wie 13,3 Prozent Stammwürze und 5,5 Prozent Alkohol im Mittelpunkt, sondern auch Geschmack und Aussehen.

Die Stadt hat übrigens eine Homepage extra für das Jura-Volksfest eingerichtet: www.neumarkt-volksfest.de

Die Bewerbung

  • Kriterien:

    Wer am Dirndl-Wettbewerb teilnehmen möchte, sollte mindestens 16 Jahre alt sein und im Landkreis Neumarkt wohnen.

  • Bilder:

    Das Bewerbungsfoto muss (aus technischen Gründen) ein Querformat sein, bitte kein Profi-Foto und kein Selfi. Die Bewerberin sollte im Dirndl in einer hübschen Umgebung zu sehen sein, die mit Bayern, Brauchtum, Neumarkt oder dem Jura-Volksfest zu tun hat – denn die Bilder der zwölf Finalistinnen werden in einem Kalender der Neumarkter Glossnerbräu veröffentlicht.

  • Angaben:

    Neben Vor- und Nachname, Alter, Wohnort, Email-Adresse und Telefonnummer sollte sich die Bewerberin in ein paar Sätzen vorstellen, u.a. Beruf/Ausbildung, Hobbys, was ihr Traditionen und bayerisches Brauchtum bedeuten und was sie am Neumarkter Volksfest besonders mag.

  • Frist:

    Bewerbungen bis einschl. Sonntag, 26. Juli an: dirndl@glossner.de

  • Rechte:

    Wer an dem Wettbewerb teilnimmt, erklärt sich bereit, dass ihr Foto in den Medien der Mittelbayerischen Zeitung und der Neumarkter Glossnerbräu veröffentlicht wird.

  • Wahl:

    Die Jury wählt aus allen Bewerberinnen am 27. Juli die zwölf Finalistinnen aus. Diese werden auf der Homepage der Mittelbayerischen Zeitung und im Tagblatt veröffentlicht. Dann beginnt die Abstimmung im Internet und per Telefon. Das schönste „Dearndl“ wird am 7. August auf dem Rathausplatz vor dem Volksfestauszug öffentlich gekürt. Alle Finalistinnen erhalten außerdem einen Sachpreis.

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