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Neumarkt

Maschinenring ist weiter gewachsen

Wenn sich die Wert-schätzung eines Verbandes nach der Anwesenheitsliste ablesen lässt, dann kann sich die Vorsitzende des Neumarkter Maschinen- und Betriegshelferrings, Beate Niebler, glücklich schätzen und ihrer Wiederwahl nach ihrer ersten fünfjährigen Amtszeit, 2020 getrost entgegensehen.
Gerhard Hahn

Neumarkt.

Zum ersten Mal seit der Fusion mit dem MR Berching im Jahr 2009 fand die Mitgliederversammlung des inzwischen auf 1779 Mitglieder angewachsenen MR Neumarkt plus e.V. erstmals im großen Saal des Johannes-zentrum-Kolpinghauses statt. Hier konnte Niebler zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Landrat Willibald Gailler und Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann. Für den Vortrag „Landwirtschaft und Gesellschaft – Warum tun die Bauern sich so schwer“, war Sepp Kellerer, er ist der Chefredakteur des Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatts, nach Neumarkt gekommen.

Der Geschäftsbericht war in zwei Teile gegliedert. MR-Geschäftsführer Max Stadler sprach über die MR-Jura GmbH und Heizwerke, Wolfgang Zachmeier trug die Zahlen über MR Gewerbe GmbH und MR-Personaldienste vor. Das Gesamt-Umsatzergebnis in 2018 von 5, 7 Millionen ergab ein leichtes Plus. Der Verechnungswert Maschinen belief sich im Vorjahr auf 2, 6 Millionen Euro. Für 147 angeschlossene landwirtschaftliche Betriebe kam eine soziale Betriebshilfe zum Einsatz und 181183 Euro wurden zur wirt-schaftlichen Hilfe (Stallbau oder Urlaubsvertretung aufgebracht.

Die laufende Liquidation von Juraraps GmbH neigt sich dem Abschluss zu. Der MR Plus schult regelmäßig zum Wohle der Natur und auch bei den Festen kommt die Jugend nicht zu kurz.

Alle Grußwortredner waren des Lobes voll. Landrat Gailler dankte besonders für die Landschaftspflege ebenso wie OB Thumann. Die MR-Hilfen betragen im Stadtbereich über 100 landwirtschaftlichen Betriebe, davon 20 im Vollerwerb. Bereichsleiter Baumer zeigte die neuesten Fördertöpfe auf. Michael Gruber ging auf den runden Tisch nach dem Bürgerbegehren ein. Franz Roider machte den Neumarktern die größten Komplimente, er bot sogar dem Neumarkter Landrat an, in Cham zu kandidieren. Georg Straller von der Berufsgenossenschaft dankte ebenfalls für die geleistete Unfallverhütung in Neumarkt, ehe Sepp Kellerer die Quintessenz seines Vortrages herausstellte. „98 Prozent der Bürger halten sich für ausgewiesene Experten in der Landwirtschaft und zwei Prozent sind Landwirte“. (ngh)

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