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Bayernliga

Nur ein Sieg hilft dem ASV weiter

Um den Anschluss zu behalten, braucht der ASV Punkte.
Von Hans Gleisenberg

Panagiotis Iatrou und Co. sind beim ASTV Erlangen zu Gast. Foto: Gleisenberg
Panagiotis Iatrou und Co. sind beim ASTV Erlangen zu Gast. Foto: Gleisenberg

NEUMARKT.Nachdem der Wettergott am letzten Samstag den Tatendrang der ASV-Jungspunde stoppte, gilt es nun am heutigen Samstag, die ersten Punkte der Rückrunde einzufahren, um die Lage nicht weiter zu verschärfen. Beim ATSV Erlangen wird das aber nicht einfach werden, denn die Gastgeber verfügen mit erreichten 29 Punkten über ein doch stattliches Polster zur Abstiegsregion und können recht unbeschwert aufspielen.

Verwundbar scheinen die Franken in der Abwehr, denn hier stehen schon 52 Gegentreffer zu Buche. Allerdings bedarf es, will man einen Erfolg verbuchen, schon der zuletzt vermissten Torjägerqualitäten bei den Mannen vom Deininger Weg. Der Knoten will augenscheinlich nicht platzen, und so steht bei den Treffern in der Rückrunde immer noch die Null.

Das ist natürlich auch Chefcoach Benedikt Thier nicht entgangen, der das spielfreie Wochenende nutzte, um wieder mehr Gefahr in die Angriffsbemühungen zu bringen und mit geschickten Aktionen den Gegner auch einmal zu überraschen, was zuletzt doch sehr vermisst wurde. Bemüht und auch ungestüm wurden die Angriffe meist gestartet, aber weder Christian Schrödl, noch Selim Mjaki oder Christian Bullinger fanden den Weg zum gegnerischen Tor.

Dass das gegen so ausgebuffte Bayernligakicker wie denen aus Gebenbach oder Würzburg nicht so einfach war, war zu erwarten, aber nun sollte man sich gegen den Neuling von der Paul-Gossen-Straße in einem anderen Stil präsentieren.

Trainer Benedikt Thier hat hier den Hebel angesetzt und Spielvarianten einstudiert. Doch ist auch Vorsicht geboten, denn die Gastgeber verfügen über ein spielstarkes Team, dem mit einem Durchschnittsalter von gut 24 Jahren allerdings noch die nötige Erfahrung fehlt. Das hat sich im ersten Spiel nach der Winterpause gezeigt, als man gegen Ammerthal zwar eine gute erste Hälfte spielte, dann aber alle Dämme brachen, und es eine 0:4-Pleite setzte. Der Aufsteiger setzt vor allem auf den Dreh- und Angelpunkt im Spiel, Phillipp Mandelkow.

Welche Formation Benedikt Thier auf das Feld schickt, ist noch sein Geheimnis, doch sollte das Team im Großen und Ganzen wieder das gleiche Aussehen haben.

Während die Spieler versuchen, auf dem Platz wieder Fuß zu fassen, ist die Abteilungsleiter um Maximilian Gnuß, Tobias Ochsenkühn und Günter Bruckschlögl damit beschäftigt, die Weichen für die kommende Saison zu stellen. Zahlreiche Gespräche wurden geführt, aber es wird aufseiten der potenziellen Neuzugänge noch Zurückhaltung geübt, sagte Ochsenkühn. Die Spielerdecke ist, laut dem sportlichen Leiter, aber für heute groß genug, und Trainer Benedikt Thier kann personell aus dem Vollen schöpfen. Vielleicht reicht es ja zum ersehnten Dreier und dem Beginn einer Aufholjagd.

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