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Schule

Schüler erlebten, wie Politik funktioniert

Die elf Mitglieder eines Neumarker P-Seminars beschäftigten sich in einem Seminar mit der Europapolitik.

Welchen Weg nimmt ein Gesetz? Welche Rolle hat das EU-Parlament? Das waren Themen eines Seminars in Tutzing.
Welchen Weg nimmt ein Gesetz? Welche Rolle hat das EU-Parlament? Das waren Themen eines Seminars in Tutzing. Foto: Christine Busch

Neumarkt. „Man hat einen guten Einblick in die Komplexität der Gesetzgebung bekommen“, sagte Katharina Weigl und Mona Scharf ergänzte: „Es war beeindruckend zu sehen, wie lange so etwas dauert.“ So haben die elf Schüler des P-Seminars „Politische Bildung an der Schule fördern“ ihre Erfahrungen an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing zusammengefasst.

Im Mittelpunkt standen verschiedene Rollenspiele, in denen die ein Gesetzgebungsverfahren sowie die politischen Entscheidungsprozesse auf EU-Ebene generell kennenlernten. Die Schüler waren so übergangsweise Minister oder Abgeordnete des Europäischen Parlaments. An dem Beispiel der Datenschutz-Grundverordnung, die die EU insgesamt sechs Jahre hindurch beschäftigt hatte, erfuhren die Jugendliche, welche komplexen Wege ein Gesetz gehen muss.

In vielen informellen Gesprächen in den Pausen und beim Abendessen diskutierten die Schüler und versuchten, Verbündete für „ihre“ Position zu finden. Auch die teils lockere Atmosphäre außerhalb der offiziellen Verhandlungen sowie den Druck der Lobbyisten erlebten die Jugendlichen am eigenen Leib. Diese wertvollen Erfahrungen können sie nun nicht nur im P-Seminar und für ihr Ziel, politische Bildung anschaulich zu vermitteln, nutzen, sondern auch im Sozialkundeunterricht.

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