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So bewegen sich die Bürger von A nach B

Unterwegs im Landkreis Neumarkt: Unser Medienhaus geht der Frage nach, wie nachhaltig Mobilität auf dem Land sein kann.
Von Wolfgang Endlein

Fahrrad, Auto, E-Auto oder per ÖPNV? Auf dem Weg zur Arbeit zählt nicht unbedingt nur das schnellste Fortbewegungsmittel, auch der Nachhaltigkeitsgedanke beschäftigt die Bürger.
Fahrrad, Auto, E-Auto oder per ÖPNV? Auf dem Weg zur Arbeit zählt nicht unbedingt nur das schnellste Fortbewegungsmittel, auch der Nachhaltigkeitsgedanke beschäftigt die Bürger. Foto: Britta Pedersen/dpa

Neumarkt.In der Großstadt gibt es viele Möglichkeiten zur Arbeit, zum nächsten Supermarkt oder auch nur mal abends zu Freunden zu kommen. Im Ländlichen Bereich ist das ein anderes Thema, da die Wege weiter sind oder schwerer erreichbar. Und es bleibt noch die Frage nach der Nachhaltigkeit des Fortbewegungsmittels. Für unsere MZ-Themenwoche haben wir uns im Landkreis Neumarkt umgehört: Wer nutzt welches Fortbewegungsmittel?

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Unsere Infografik zeigt, auf welche Verkehrsmittel zurückgegriffen wird:

Hier finden Sie Informationen zu einer deutschlandweiten Mobilitäts-Studie:

„Mobilität in Deutschland“

  • Datenerhebung:

    Von April 2016 bis Mai 2017 wird das Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) etwa 135 000 Haushalte zu ihrem Mobilitätsverhalten befragen. Die Untersuchung zur Studie „Mobilität in Deutschland“ (MiD) ist ein gemeinsames Projekt des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), einiger Bundesländer, Städte und Gemeinden sowie zahlreicher regionaler Verkehrsverbunde und -betriebe. Die meisten Städte und Landkreise im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) haben vertiefende Untersuchungen beauftragt, dazu gehört auch der Landkreis Neumarkt.

  • Ergebnisse:

    Die Erkenntnisse aus der Studie sollen eine Grundlage zur künftigen Verkehrsplanung bilden. So sollen künftig Projekte zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und Nahverkehrsplänen von Städten und Landkreisen an die Ergebnisse angepasst werden. Auch Steuergelder sollen so an der richtigen Stelle eingeplant werden, um ein optimales Mobilitätsangebot zu sichern.

  • Verfahren:

    Die Erhebung beginnt mit einem Haushaltsinterview: Ein Mitglied eines per Stichprobe ausgewählten Haushalts wird zunächst allgemein – online oder per Telefon – befragt. Beantwortet werden muss zum Beispiel, wie viele Personen im Haushalt leben. Im Anschluss erhalten alle Haushaltsmitglieder Erhebungsunterlagen, mit denen sie an einem vorgegebenen Tag zurückgelegte Wege erfassen. Die Tage werden so verteilt, dass zu jedem Tag im Jahr – auch an Wochenenden, Feiertagen und in der Ferienzeit – gleichmäßig viele Daten vorhanden sind. Das Ziel ist es, die Mobilität eines ganzen Jahres zu erfassen. Die Studienteilnehmer müssen alle zurückgelegten Strecken unabhängig vom Verkehrsmittel angeben.

  • Internet:

    Mehr Infos gibt es im Internet unter www.mobilitaet-in-deutschland.de .

Lesen Sie mehr:

Analysen, Grafiken, Videos und Bilder sowie alle Teile der Themenwoche finden Sie im Internet unter www.mittelbayerische.de/umwelt.

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