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Stadtbus-Angebot wird leicht reduziert

Die Kunden dürfen sich 2015 allerdings auch auf ein neues, modernes Fahrzeug freuen; zuvor gibt es heuer ab Dezember auf sechs Linien Einschränkungen.
Von Lothar Röhrl

Ein paar Fahrten weniger, aber auch einen neuen Bus mehr: Dafür gab der Werksenat grünes Licht.
Ein paar Fahrten weniger, aber auch einen neuen Bus mehr: Dafür gab der Werksenat grünes Licht.Foto: Röhrl

Neumarkt.13 Niederflurbusse bedienen auf 13 Linien 145 Haltestellen: Das wird auch ab 14. Dezember im neuen Jahresfahrplan 2014/2015 des Stadtbus-Systems so sein. Doch auf den zweiten Blick werden die Nutzer von sechs Linien leichte Einschränkungen feststellen müssen. Denn auf diesen werden an einigen Tagen zwei beziehungsweise drei Fahrten gestrichen – vorausgesetzt: Es findet dann keine Schule statt. Zudem dürfen sich alle Fahrgäste auf einen neuen, modernen Bus freuen. Für dessen Beschaffung und die Reduzierungen im Fahrplan gab am Montagabend der Werksenat des Stadtrats grünes Licht.

Stadtwerke-Direktor Dominique Kinzkofer machte in Anwesenheit von „Mister Stadtbus“ – das ist Eduard Meier als zuständiger Sachbearbeiter seit Einführung der Stadtbusse vor 21 Jahren zweifellos – zunächst den Senatsmitgliedern und vor allem auf einen Rollstuhl angewiesenen Fahrgästen in Sachen Vorfreude auf den neuen Bus den Mund wässrig. Das nagelneue Fahrzeug der Bauart „Niederflurbus“ eine 1,25 Meter breite Türe haben. Kinzkofer und somit auch Meier hoffen darauf, dass die Regierung der Oberpfalz ihre bisherige Art und Weise der Förderung neuer Fahrzeuge für die Neumarkter Stadtbus-Flotte beibehält: Denn 70 000 Euro waren hier jeweils der Standard. Ein entsprechender Antrag ist am Montag vom Werksenat beschlossen worden.

Mit dem „Neuen“ wollten die Stadtwerke (SWN) am Stadtbus-Image feilen. In Sachen bessere Umweltverträglichkeit und Erscheinungsbild sei die neue Generation von Niederflurbussen ein großer Fortschritt gegenüber den bis zu elf Jahre alten Bussen, von denen ein Exemplar 2015 verkauft werden soll. Beim Kraftstoffverbrauch und den Werkstattkosten könne sich ein neuer Bus schnell rechnen, betonte Kinzkofer.

Zu den Fahrplaneinschränkungen stellte der SWN-Chef fest, dass es im Vorfeld Fahrgastzählungen gegeben habe. Vier Mal innerhalb der vergangenen zwölf Monate sei das passiert. Gerade die nun gestrichenen Fahrten hätten sich wegen null oder nur einem Fahrgast für eine Streichung angeboten. Als Nebeneffekt könne eine Fahrerstelle in Folge „natürlicher Fluktuation“ eingespart werden.

Freilich: Eine Fahrpreis-Reduzierung für Stadtbuskunden werde es nicht geben – sagte Kinzkofer zur Nachfrage von Johanna Stehrenberg (Grüne). Der SWV-Chef versprach wiederum Marco Gmelch (CSU) zu prüfen, ob in Pölling das Siedlungsgebiet „Bühl II“ besser über die Siegfriedstraße angebunden werden könnte. Diese Änderung würde erst Mitte Dezember 2015 möglich sein.

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