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Trinkwasser: FLitZ droht mit Klage

Die Mitglieder fordern Einsicht in die jüngsten Untersuchungsergebnisse zur Wasserqualität in Neumarkt.

FLitZ fordert Antworten auf ihre Fragen zum Neumarkt Trinkwasser.
FLitZ fordert Antworten auf ihre Fragen zum Neumarkt Trinkwasser. Foto: Oliver Berg/dpa

Neumarkt.Umfängliche und sofortige Akteneinsicht bezüglich der Trinkwasserqualität in Neumarkt fordern Mitglieder der Freien Liste Zukunft. Von Interesse seien insbesondere die Untersuchungsergebnisse der jüngsten Untersuchungen durch die Gesellschaft für Gas- und Wasserwirtschaft, heißt es in der Pressemitteilung. Auf das Schlussergebnis könnten die Mitglieder nicht noch ein weiteres Jahr warten. Die bisherigen Angaben der Stadtwerke zur Trinkwasserqualität seien nach Meinung der FLitZ nicht umfassend genug und auch nicht konkret. Insbesondere fehlten Angaben, was unternommen werden müsse, um optimales Trinkwasser zu garantieren.

Für den Fall, dass beauftragte Mitarbeiter der Stadtwerke FLitZ die erbetene Einsicht in umweltrelevante Daten weiter verweigern, kündigen die Stadträte der FLitZ Johann Georg Gloßner und Hans-Jürgen Madeisky eine Beschwerde bei der Dienstaufsicht im Landratsamt an. Außerdem hat der FLitZ-Vorsitzende Dieter Ries vorsorglich eine Klage beim Verwaltungsgericht vorbereitet. „Schließlich geht es um das oftmals zitierte Lebensmittel Nummer 1 und die Gesundheit von vielen Menschen.“ Besorgniserregend seien die Hinweise auf einige vorhandene Schadstoffe, wie etwa den Nitratgehalt und Süßstoff, eventuell aus der Tiermast und weitergehend überregionale Meldungen zur Trinkwasserbelastung durch Glyphosat, das im Verdacht steht, krebserregend zu sein.

„Im Umweltinformationsgesetz (UIG) ist unser Recht garantiert, umfänglich Einsicht zu erhalten. Den scheinbaren Versuch wichtige Informationen zu verstecken, machen wir nicht mit“ , erklären die FLitZ Mitglieder.

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