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Einsatz

Unfall-Serie am Weißmarterberg

Gut 14 Stunden nach dem schweren Unglück mit zwei Motorrädern stürzte der nächste in der berüchtigten Kurve nahe Neumarkt.
Von Lothar Röhrl

  • Am Samstagmittag war die Deininger Feuerwehr vor allem mit dem Reinigen der Fahrbahn beschäftigt. Foto: Röhrl
  • Das Krad des Gestürzten wurde beschädigt. Foto: Röhrl
  • Die Weißmarterbergstrecke hat sich zum Unfallschwerpunkt Nummer eins im Landkreis Neumarkt entwickelt. Foto: Röhrl
  • Die Deininger Feuerwehr band ausgelaufenen Kraftstoff. Foto: Röhrl
  • Die Spuren auf der Fahrbahn stammen von dem Unfall, der sich 14 Stunden zuvor am Freitagabend ereignet hatte. Foto: Röhrl

Neumarkt.Die Serie an Motorradunfällen am Weißmarterberg – und hier speziell in der Weißmarterkurve – reißt nicht ab. Am Samstagmittag mussten erneut die Einsatzkräfte zur Kurve ausrücken. Dieses Mal war ein Motorradfahrer bei der Fahrt bergauf kurz vor der berüchtigten Kurve nach rechts von der Fahrbahn auf die geschotterte Bankette abgekommen. Nach der Berührung der Leitplanke stürzte der Mann mit seiner Yamaha nach links auf die Fahrbahn und schlitterte noch einige Meter weiter.

Auch aufgewirbelter Schotter musste feinsäuberlich von der Fahrbahn gefegt werden.
Auch aufgewirbelter Schotter musste feinsäuberlich von der Fahrbahn gefegt werden. Foto: Röhrl

Der Mann hatte Glück, denn er verletzte sich zwar am linken Unterschenkel und am Knie. Doch dürften diese Verletzungen nach ersten Auskünften nicht schwer sein. 14 Stunden zuvor war ein Motorradfahrer wesentlich ernster verletzt worden, als nach seinem Sturz ein nachfolgender nicht mehr ausweichen konnte. Dieser überfuhr ihn.

Am Samstagmittag war die Deininger Feuerwehr zur Unfallstelle gerufen worden. Sie musste ausgelaufenen Kraftstoff mit Spezialmitteln beseitigen. Außerdem war die Fahrbahn durch aufgewirbelten Schotter verschmutzt.

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