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Wettbewerb

Wer ist das schönste „Dearndl“ in Neumarkt?

Die Neumarkter Glossnerbräu sucht zum Volksfest die schönste Frau im Dirndl: Die zwölf Finalistinnen schmücken einen Kalender.
Von Eva Gaupp

  • Juniorchef Michael Gloßner (rechts) hat die Jury zusammengestellt, die die zwölf Finalistinnen auswählt (nicht im Bild Gertrud Heßlinger). Per Telefon-Hotline und im Internet können dann die Bürger die Siegerin küren. Foto: Endlein
  • Passend zum Wettbewerb hat die Neumarkter Glossnerbräu ihren Volksfestkrug mit einem Dearndl gestaltet. Foto: Gaupp

Neumarkt.Frau trägt wieder Tracht. Von wegen angestaubt oder altmodisch! Ob junge Mädels oder reife Damen – zur Volksfestzeit entscheiden sich immer mehr Frauen für ein Dirndl. „Diesen Trend wollen wir unterstützen und gleichzeitig das Neumarkter Jura-Volksfest um eine Attraktion bereichern“, sagt Michael Gloßner. Deshalb startet die Neumarkter Glossnerbräu zusammen mit dem Neumarkter Tagblatt den Wettbewerb: „Neumarkt sucht das schönste Dearndl“. Für alle Zuogroisten: Als „Dearndl“ bezeichnet man in der Oberpfalz eine Frau im Dirndl.

Ab sofort bis zum 26.Juli können sich Frauen ab 18 Jahre um den Titel bewerben. „Durch unseren Beruf hat man ganz automatisch eine Affinität zu Brauchtum und Tradition“, sagt Michael Gloßner, der selbst zum Volksfest natürlich seine Lederhose aus dem Schrank holt. „Das Volksfest war für mich als Kind immer das Highlight des Jahres.“

Jury wählt zwölf Finalistinnen aus

Aber der Juniorchef der Brauerei, die heuer das Volksfest beliefert, hat noch mehr vor: Aus allen Bewerberinnen wählt eine siebenköpfige Jury zwölf Finalistinnen aus, die mit ihrem Bewerbungsfoto einen Kalender schmücken werden. Das Besondere daran: Es ist ein Kalender, der das traditionelle Braujahr abbildet, also von 1. Oktober bis 30. September. Denn früher musste man die Ernte im Herbst abwarten, bis das Brauen beginnen konnte.

Der Jury gehören neben Michael Gloßner und Redaktionsleiterin Eva Gaupp auch OB Thomas Thumann Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger, die stellvertretende Landrätin Heidi Rackl sowie Festreferent Richard Graf und Jungunternehmerin Janina Gilbert an. Letztere schlüpft lieber in die Lederhose als ins Dirndl. „Darin habe ich mir einfach besser gefallen“, lacht sie. Während des Volksfests im August lohnt es sich für sie kaum, die Tracht in den Schrank zu hängen. „Ich gehe so oft wie möglich aufs Volksfest.“ Denn dort biete sich die Gelegenheit, viele Freunde von früher wieder zu treffen.

Ganz fesch: Mit Netzstrümpfen

„Ein Dirndl ist Tradition, das ist modern, das ist Hype“, sagt der Festreferent. Er nimmt sich 14 Tage Urlaub, um die elf Tage Volksfest in vollen Zügen zu genießen. Und dass die jungen wie die älteren Leute wieder mehr Tracht tragen freut ihn unheimlich. „Das ist ein Zeichen dafür, dass sich die Menschen mit unserem Landstrich identifizieren.“

Renate Weichselbaum, die zusammen mit ihrer Schwester Lydia Triller die Haslacher Trachtenstubn führt, weiß was heuer im Trend liegt: Netzstrümpfe, vor allem in Schwarz. Und von der Länge das knieumschmeichelnd. Die Siegerin des Wettbewerbs darf sich in ihrem Geschäft ein Dirndl aussuchen, die Zweit- und Drittplatzierte erhalten jeweils einen Einkaufsgutschein.

Auch Heidi Rackl trägt gerne mal Dirndl, vor allem bei bayerischen Abenden in Brüssel und Straßburg und Thomas Thumann beobachtet ebenfalls mit Freude, dass vor allem die jungen Leute wieder in Tracht kommen. Für ihn ist es heuer das 10.Jura-Volksfest als Oberbürgermeister. Damit das Gesamtkonzept stimmt, hat Michael Gloßner dieses Jahr den Maßkrug gleich passend mit einem Dearndl gestalten lassen.

Die Bewerbung

  • Kriterien:

    Wer am Dirndl-Wettbewerb teilnehmen möchte, sollte mindestens 16 Jahre alt sein und im Landkreis Neumarkt wohnen.

  • Bilder:

    Das Bewerbungsfoto muss (aus technischen Gründen) ein Querformat sein, bitte kein Profi-Foto und kein Selfi. Die Bewerberin sollte im Dirndl in einer hübschen Umgebung zu sehen sein, die mit Bayern, Brauchtum, Neumarkt oder dem Jura-Volksfest zu tun hat – denn die Bilder der zwölf Finalistinnen werden in einem Kalender der Neumarkter Glossnerbräu veröffentlicht.

  • Angaben:

    Neben Vor- und Nachname, Alter, Wohnort, Email-Adresse und Telefonnummer sollte sich die Bewerberin in ein paar Sätzen vorstellen, u.a. Beruf/Ausbildung, Hobbys, was ihr Traditionen und bayerisches Brauchtum bedeuten und was sie am Neumarkter Volksfest besonders mag.

  • Frist:

    Bewerbungen bis einschl. Sonntag, 26. Juli an: dirndl@glossner.de

  • Rechte:

    Wer an dem Wettbewerb teilnimmt, erklärt sich bereit, dass ihr Foto in den Medien der Mittelbayerischen Zeitung und der Neumarkter Glossnerbräu veröffentlicht wird.

  • Wahl:

    Die Jury wählt aus allen Bewerberinnen am 27. Juli die zwölf Finalistinnen aus. Diese werden auf der Homepage der Mittelbayerischen Zeitung und im Tagblatt veröffentlicht. Dann beginnt die Abstimmung im Internet und per Telefon. Das schönste „Dearndl“ wird am 7. August auf dem Rathausplatz vor dem Volksfestauszug öffentlich gekürt. Alle Finalistinnen erhalten außerdem einen Sachpreis.

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