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Literatur

Der „Grasmond“ gibt ein Rätsel auf

Der erste Roman der Seubersdorferin Gerda Stauner ist erschienen. Heimatkundige Leser können ein Exemplar gewinnen.
Von Günter Treiber

  • Buchhändlerin Marianne Wegerer, Autorin Gerda Stauner und Fotograf Christian Segerer stellen „Grasmond“ vor. Foto: Treiber
  • Wo stand der Fotograf, als er das Buchcover ablichtete? Foto: Segerer

PARSBERG. Es war die Neugier eines Kindes, zu erfahren, ob es fähig sei, ein Buch zu schreiben. Und es war auch die Neugier an Geschichten, die vor ihrer Zeit real geschehen sind. Die Geschichten, die dem Kind Gerda Stauner die Großmutter erzählt hat, und die sie sehr spannend fand. Geschichten aus der Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg.

Gerda riss Augen und Ohren auf, wenn Oma erzählt hat. Aufgeschrieben hat sie diese nie. Nein, sie blieben ihr im Gedächtnis haften. Erst später, lange nach der Schulzeit, kam die Neugier auf, „bringe ich es fertig ein Buch zu schreiben“, so ihr Gedankengang. Immer wieder kam es ihr in den Sinn. Dass sie schreiben konnte, das haben ihr die Redakteure des Neumarkter Tagblatt schon mal bescheinigt, bei denen sie ein Praktikum absolvierte.

Zunächst blieb es bei dem Traum, ein Buch zu schreiben. Anderes war zu tun. Man wurde erwachsen, man musste ans Geld verdienen denken. Da war ja noch ein anderer Traum. Einmal Chefin in einem Gasthaus, einem Hotel oder einer Gaststätte zu sein. Diesen Traum hat sich Gerda Stauner erfüllt. In Regensburg, ihrer Wahlheimat seit 1999, hat sie das Themenhotel Künstlerhaus eröffnet und so ganz nebenher bis zur Kündigung des Pachtvertrages geführt.

Diese Treffen mit den Künstlern aller Coleur waren es dann aber, dass Traum Nummer eins immer wieder ihre Gedanken beschäftigten. Dann hat es doch noch ein paar Jahre gedauert, bis sie endlich den Mut fasste und zu schreiben begann.

Nun ist er fertig, der Erstling von Gerda Stauner. „Grasmond“ heißt er. Mit Grasmond haben in früheren Jahren die Bauern den Monat April bezeichnet. Da liest man sich jetzt rein und es wird spannend. Aber auch ungewöhnlich. Das Buch beginnt mit dem Alltag verschiedener Personen im Jahr 1973, es folgt das Jahr 1945 und noch einmal 1973 und 1945. Ohne zu viel zu verraten, wird man merken, mit wieviel Engagement, mit welch intensiver Recherche Gerda Stauner das Buch geschrieben hat.

Und wenn die Leserinnen und Leser unserer Zeitung jetzt neugierig geworden sind, dann können sie in Parsberg bei Marianne Wegerer im Buchfink bereits Gerda Stauners Erstling, Grasmond, erwerben und wenn sie noch neugieriger sind und Eintrittskarten für eine Lesung am 17. September oder ein Exemplar Grasmond gewinnen wollen, dann beantworten sie diese Frage: Wo entstand das Foto auf dem Buchcover.

Der Fotograf ist ein langjähriger Freund, schon aus Kindertagen, nämlich Christian Segerer. Ein Freund, der allerdings seiner Heimat treu geblieben ist und als Hobbyfotograf schon viele Erfolge bei Ausstellungen und bei Aufträgen verzeichnen konnte. Einen kleinen Hinweis gibt Segerer mit einem kleinen Zweizeiler: „Im Mai - gehen dort die Parsberger alle Jahre vorbei“ und dann setzt er hinzu, dass man im Hintergrund eine Kirchturmspitze sieht.

Das Kooperationstrio Stauner-Segerer-Wegerer möchte also den Standort des Fotografen erfahren. Die Antworten sind ausschließlich im Buchfink unter Telefon (09492) 90 75 17 oder E-Mail: laden@buchfink-parsberg.de abzugeben.

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