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Parsberg
Freitag, 21. September 2018 26° 3

Kinder

Ferienbetreuung wurde gut angenommen

ErstmaIs gab es in Parsberg eine Ferienbetreuung. Die Vereine trugen zum attraktiven Programm des Angebots bei.

Stefan Schmidmeier, Antonia Eckersberger, Mohamed Ameen und Bürgermeister Josef Bauer zogen Bilanz. Foto: Gabler
Stefan Schmidmeier, Antonia Eckersberger, Mohamed Ameen und Bürgermeister Josef Bauer zogen Bilanz. Foto: Gabler

Parsberg.Mütter und Väter, die ihren Wohnsitz im Gemeindebereich Parsberg haben, hatten in den vergangenen zwei Wochen eine Sorge weniger. Nachdem Schüler mehr Ferientage haben als Urlaubstage zur Verfügung stehen, ist bei vielen in den Ferien die Betreuung ein Thema.

„Umfragen unter Eltern hatten in den vergangenen Jahren allerdings nur ein geringes Interesse ergeben“, erinnert sich Bürgermeister Josef Bauer beim Besuch im Gebäude des Förderpädagogischen Zentrums. Auf Initiative von Carmen Fritz, Beauftragte des Stadtrats für Schulen und Kindergärten, und dem Kooperationsvorschlag der Bezirkskliniken habe man zwei Wochen lang eine Betreuung anbieten können. „Wir haben auch über die Parsberger Unternehmergemeinschaft Firmen angeschrieben mit der Bitte, den Arbeitnehmern das Angebot zur Betreuung der Kinder ab dem Vorschulalter bis zur vierten Klasse zu erklären. Mit der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) habe man zudem einen kompetenten Partner gefunden, der das Personal stelle. „Wir haben mit der gfi schon gute Erfahrungen bei unserer Mittagsbetreuung an der Grundschule gemacht“, sagt Bauer.

In der ersten Woche fand die Betreuung halbtags von 7.45 bis 12.15 Uhr statt, in der zweiten ganztags von 7.45 bis 16.15 Uhr, wobei das Angebot auch halbtags und an einzelnen Tagen gebucht werden konnte. Der Bann war gebrochen. „Wir hatten vergangene Woche durchschnittlich 20 Kinder, in dieser Woche sind es 17 Kinder“, ergänzt Mohamed Ameen, er ist einer der Betreuer, beim Besuch von Bürgermeister Josef Bauer und Kämmerer Stefan Schmidmeier. Während der Bilanz ist Antonia Eckersberger damit beschäftigt, die Kinder für den Besuch des Freibades vorzubereiten. In den vergangenen Tagen sei man schon im Burgmuseum, in der Bücherei, beim Trachtenverein, beim THW und bei der Wasserwacht gewesen. Auch der Imkerverein und die Feuerwehr habe einen halben Tag gestaltet.

„Ich bin überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist und genauso überzeugt bin ich davon, dass die Nachfrage noch steigen wird“, betonte das Parsberger Stadtoberhaupt beim Treffen. Waren früher die Großeltern die nächste Betreuungsstelle, so habe sich diese Struktur gewandelt. Besonders freute sich Bauer darüber, dass dank der Parsberger Vereine ein attraktives Programm angeboten werden konnte. (pvg)

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