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Ehrenamt

Kulturkreis hat neue Vorstandschaft

Nach zwei Rücktritten drohte die Auflösung – nun hat der Kulturkreis Parsberg-Lupburg für ein Jahr eine neue Führung.
Von Günter Treiber

Bürgermeister Josef Bauer (l.) mit dem neuen VorstandstrioFoto: A. Schmid
Bürgermeister Josef Bauer (l.) mit dem neuen VorstandstrioFoto: A. Schmid

Parsberg.Der Kulturkreis Parsberg-Lupburg kann nach einer Sondersitzung nahtlos mit seiner Arbeit weiter machen. Zunächst sah es allerdings nicht so aus: Vor einigen Wochen haben sowohl der Vorsitzende Wolfgang Ebel als auch sein Stellvertreter Andreas Pöller ihre Ämter aus beruflichen Gründen niedergelegt.

Die Situation wurde prekär: Als sich niemand fand, um weiterzumachen, sprach man bereits von einer Auflösung. Dies verhinderten während der Sitzung Alexander Wegerer, der den Vorsitz übernahm, Andreas Schmid als sein Stellvertreter und schließlich Hanna Rothenbücher, die als Schriftführer einstieg.

Einen Anteil an dieser Wende zum Guten hatte auch Bürgermeister Josef Bauer, der im Gespräch mit unserer Zeitung versicherte, dass ihm der Kulturkreis sehr wichtig sei. „Ich sehe den Kulturkreis als Bindeglied zwischen der Stadt Parsberg, der Marktgemeinde Lupburg und den 19 kulturbetreibenden Vereinen der beiden Gemeinden.“ Für ihn sei der Kulturkreis eine Einrichtung, ohne die das kulturelle Leben brach liegen würde, betonte der Bürgermeister.

Der neue Vorsitzende Alexander Wegerer erklärte gegenüber unserer Zeitung, dass er und seine zwei Mitstreiter Andreas Schmid und Hanna Rothenbücher „nach eingehenden Gesprächen“ beschlossen hätten, sich „en bloc wählen zu lassen“, nachdem sich bei der letzten Jahresversammlung keine Nachfolger für Wolfgang Ebel und Andreas Pöller hätten finden lassen. Wegerer betonte aber auch, dass das neue Führungs-Trio sowie Kassier Wolfgang Graf sich zunächst nur für ein Jahr habe wählen lassen.

Seine Aufgabe sieht das Trio darin, die kulturschaffenden Vereine wieder zu motivieren, sich der Öffentlichkeit mehr zu präsentieren. Außerdem wolle man eine gemeinsame Veranstaltung anstoßen, nachdem der Parsberger Frühling schon seit einigen Jahren gestorben sei. Ein besonderes Auge wolle man auch auf die kleineren Kulturvereine werfen und sie bei ihren Vorhaben unterstützen. (pgt)

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