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Einweihung

Neues Leben in vorher „totem“ Gebäude

Der Parsbergs Kindergarten St. Josef verfügt nun über eine Kinderkrippe. Dafür wurde ein leerstehendes Schwimmbad umgebaut.
Von Vera Gabler

Freude herrschte bei den Ehrengästen beim Besuch in der neu geschaffenen Krippe im Kindergarten St. Josef.
Freude herrschte bei den Ehrengästen beim Besuch in der neu geschaffenen Krippe im Kindergarten St. Josef. Foto: Gabler

Parsberg. Bevor der Kindergarten St. Josef an diesem Sonntag zum „Tag der offenen Tür“ einlädt, ist die neue Kinderkrippe mit zwei Gruppen am Freitagvormittag feierlich eingeweiht worden. „Der Kindergarten St. Josef unter der Trägerschaft des Seraphischen Liebeswerk in Altötting hat sich, um ein einheitliches Angebot leisten zu können, bereiterklärt, die Räume des ehemaligen Schwimmbades zur Verfügung zu stellen“, stellte Bürgermeister Josef Bauer fest. Zuvor hatte Geschäftsführer Josef Riel im Namen des Seraphischen Liebeswerkes und des Pädagogischen Zentrums zusammen mit der Kindergartenleiterin Anni Lugert weitere Ehrengäste begrüßt.

Dabei brachte der Geschäftsführer seine Freude zum Ausdruck, mit der Krippe nun das Betreuungsangebot für ein- bis dreijährige Kinder um einen wichtigen Bereich erweitert zu haben. Gleichzeitig habe man den „toten Teil“ des Gebäudes, das letztmals 1999 als Hallenbad benutzt worden war, wieder zum Leben erwecken können.

Große Fensterfront war Glücksfall

Dass die Sanierung eine Herausforderung war, verriet Architekt Peter Risack vom Büro Reindl und Partner. Letztendlich habe man aber die große Fensterfront aus dem Bestand mit übernehmen können, um so helles Licht in die zwei Gruppenräume sowie den Intensivraum und die Ruheräume zu bekommen. Mit dem Wunsch, die Erzieherinnen und die Kinder mögen nun bei deren Abenteuern viel Spaß und Freude haben, gab Risack das Wort weiter an Diakon Thomas Zauner vom Seraphischen Liebeswerk. Dieser knüpfte an die Rede von Bürgermeister Josef Bauer an, dass die Zeit eines klassischen Dorflebens mit vielen Kindern auf der Straße Vergangenheit sei. „Nun sind die Kinder statt im Dorf in einer Krippe unter sich besser aufgehoben“, stellte er fest, zumal einige Eltern auf die Betreuung angewiesen seien, um für den Lebensunterhalt ihrer Familien sorgen zu können.

Regierungsbeamter mit Puppe

Landrat Willibald Gailler gratulierte zu der „gelungenen Investition“ für die Zukunft. Unter anderem stellte er fest, dass das Pädagogische Zentrum Parsberg ein wichtiger Partner im Kreis Neumarkt sei. Reinhold Demleitner von der Regierung der Oberpfalz gratulierte ebenfalls zur Eröffnung der neuen Krippe. Nachdem er mit seiner Handpuppe „Rico“ das Feedback bei den Trägern sowie den Mitarbeitern eingeholt hatte, dass es sich um eine schöne Bereicherung handeln würde, übergab er das Grußwort in schriftlicher Form ans Stadtoberhaupt.

Im Gespräch mit unserer Zeitung erinnerte sich Demleitner an den Februar 2015, als das Thema „Umbau eines ehemaligen Hallenbades zu Betreuungsplätzen für unter Dreijährige“ an ihn herangetragen worden war. Die Regierung habe bereits zwei Monate später grünes Licht für den Start des Umbaues geben können. Jetzt, bei der Einweihung nach gut einem Jahr Umbauzeit, könne er sich von einer gelungenen Umsetzung überzeugen.

Umrahmt wurde die Feierstunde zum einen von den Krippekindern unter Leitung von Gerlinde Mayer und Martina Ferstl. Beider Engagement und die Tatsache, dass sie mit Herzblut die Leitung der Krippe übernommen hätten, wurde in den Grußworten lobend hervorgehoben. Weitere musikalische Darbietungen gab es von den schon größeren Kindern aus dem Kindergarten St.Josef.

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