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Pädagogik

Vorbereitungen für den Umzug laufen

Die neuen Krippen-Räume im Parsberger Kindergarten St. Josef sind so gut wie fertig. Ende August gehen sie in Betrieb.
Von Peter Tost

Stolz präsentiert PÄZ-Geschäftsführer Josef Riedl die neuen Räume, die kurz vor der Fertigstellung stehen.
Stolz präsentiert PÄZ-Geschäftsführer Josef Riedl die neuen Räume, die kurz vor der Fertigstellung stehen. Fotos: Tost

PARSBERG.Ende August und damit pünktlich zum Beginn des neuen Kindergartenjahres ist es soweit: Die Räume für zwei neue Krippen-Gruppen für Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren werden im Zentralgebäude des Pädagogischen Zentrums Parsberg (PÄZ) in Betrieb genommen.

„Eigentlich hätte es ja schon im Frühjahr soweit sein sollen, aber leider hat es bei den Bauarbeiten aus verschiedenen Gründen Verzögerungen gegeben“, sagt Riedl. Einer davon sei gewesen, dass erst bei Beginn der Bauarbeiten bemerkt wurde, dass die Abwasserrohre in diesem Bereich des Gebäudes dringend sanierungsbedürftig gewesen seien.

„Die Räume sind sehr ansprechend und hell geworden und auch das Farbkonzept ist gelungen.“

PÄZ-Geschäftsführer Josef Riedl

Auslöser für das große Umbauprojekt war laut Riedl, dass die im städtischen Kindergarten angebotenen Krippenplätze den Bedarf nicht deckten. „Der Stadtrat hatte sich deshalb vor zwei Jahren für die Einrichtung von zwei zusätzlichen Gruppen mit jeweils zwölf Krippen-Plätzen im katholischen Kindergarten ausgesprochen.“

Hallenbad musste weichen

So sahen die Räume vor dem Umbau aus.
So sahen die Räume vor dem Umbau aus.

Nachdem im Kindergarten-Gebäude keine Räume mehr zur Verfügung standen, wurde in den vergangenen Monaten das seit vielen Jahren nicht mehr genutzte Hallenbad im Untergeschoss des Zentralgebäudes des Pädagogischen Zentrums umgebaut.

Im Bereich des vormaligen Schwimmbeckens wurden laut Riedl je zwei Gruppen- und Ruheräume für die Ein- bis Dreijährigen gebaut. Sanitär-, Büro- und Funktionsräume sowie Garderobe entstanden im Bereich der ehemaligen Umkleide- und Duschräume. Auf stolze 800 000 Euro belaufen sich die Kosten für das Großprojekt, sagt Riedl.

Die Krippenkinder sind nur noch kurz provisorisch untergebracht.
Die Krippenkinder sind nur noch kurz provisorisch untergebracht.

Gegenüber einem Neubau habe man sich damit aber immer noch 600 000 Euro gespart, denn der hätte laut Riedl rund 1,4 Millionen Euro gekostet.

„Die 800 000 Euro sind aber gut investiert, denn voraussichtlich werden beide Gruppen mit voller Belegung starten.“ Das liege nicht zuletzt daran, dass schon jetzt Krippenkinder in zwei provisorisch untergebrachten Gruppen betreut werden.

„Im Februar vergangenen Jahres sind wir mit einer Gruppe gestartet und im September kam dann bereits die zweite dazu“, erinnert sich der PÄZ-Geschäftsführer.

Provisorium hat bald ein Ende

Untergebracht sind die Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren in zwei umfunktionierten Turnräumen. Mit den zusätzlichen Kindern stieg aber auch der Personalbedarf. „Wir haben unser Team aufgestockt, da Kleinkinder noch mehr Betreuung brauchen als die Kindergartenkinder“, erklärt Kindergarten-Leiterin Anna Lugert. Zusammen mit ihr und Praktikantinnen sowie Teilzeitkräften kümmern sich 18 Beschäftigte um die knapp 100 Kinder.

Mit Blick auf das Ergebnis stellt Josef Riedl fest: „Der Umbau war die richtige Entscheidung, denn die Räume sind sehr ansprechend und hell geworden und auch das Farbkonzept ist gelungen.“ Das habe ihm auch Bürgermeister Josef Bauer bei einer Stippvisite kürzlich bestätigt, freut sich der PÄZ-Geschäftsführer.

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