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Politik

Nißlbeck soll Wolf in Pilsach nachfolgen

Die Freien Wähler stellen ihre Kandidaten auf. Bürgermeister Adolf Wolf will seine Stellvertreterin als Rathaus-Chefin.
Von Doris Distler

Die Damen der Freien Wähler, die sich für die nächste Gemeinderatswahl in Pilsach nominieren ließen, erhielten Rosen. Foto: Doris Distler
Die Damen der Freien Wähler, die sich für die nächste Gemeinderatswahl in Pilsach nominieren ließen, erhielten Rosen. Foto: Doris Distler

Pilsach.Die Pilsacher Freien Wähler haben ihre Mannschaft aufgestellt, die im März bei der Kommunalwahl antreten wird. Bei der Nominierungsveranstaltung im Gasthof Am Schloss hatte sich eine recht große Gästeanzahl eingefunden, auch die stellvertretende Kreisvorsitzende Sieglinde Hollweck und Landrats-Kandidat Sebastian Schauer waren dabei.

Sie freuten sich über die rege Beteiligung in Pilsach und Sebastian Schauer nahm gleich die Gelegenheit wahr, sich vorzustellen, zumal der 35-jährige ehemalige Banker, der nun Leiter bei den Jurawerkstätten ist, erstmals in Pilsach war. Gleich nach seiner Präsentation brachte 1. Bürgermeister Adolf Wolf den Vorschlag für seine Nachfolge vor: Er schlug Ulrike Nißlbeck als Kandidatin für das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Pilsach vor: „Sie war sechs Jahre lang dritte Bürgermeisterin, weitere sechs Jahre zweite Bürgermeisterin und hat mich im Krankheitsfall öfter vertreten. Sie kennt alle Abläufe, Themen und Schwierigkeiten des Amtes und ist sehr engagiert. Sie kennt die Gemeinde, die Strukturen und die Leute,“ begründete Wolf seinen Vorschlag.

Nißlbeck ohne Gegenvorschlag

Nißlbeck ergänzte in ihrer eigenen Vorstellung ihre bisherigen Engagements als Jugendschöffin, als vom Amtsgericht bestellte Betreuerin und als Gründerin des Fördervereins der Grundschule, dessen Vorsitzende sie auch ist und des Ferienprogramms der Gemeinde Pilsach. Die Anwesenden wählten Ulrike Nißlbeck als Bürgermeisterkandidatin und damit auf Platz eins der Nominierungsliste, ein Gegenvorschlag für einen anderen Kandidaten kam nicht. „Mir ist das umfangreiche Aufgabenfeld hier durchaus bewusst,“ sagte Nißlbeck. Damit meint sie „den bestmöglichen Lärmschutz für die Bürger beim Umbau der Autobahnbrücke,“ dazu die Themen Baugebiete, Kinder- und Jugendarbeit („mein Steckenpferd. Ich würde den Jugendlichen einen Treffpunkt einrichten – wenn sie das überhaupt wollen“), die Familienpolitik und das rege Vereinsleben, das „durch einen belebten Ortskern weiter gefördert werden soll“, womit sie auf den aktuellen Leerstand beim „Schusterwirt“ anspricht. Diese Lücke möchte sie gefüllt sehen.

Die Kandidatin im Profil

  • Politische Ämter:

    Ulrike Nißlbeck war sechs Jahre lang dritte Bürgermeisterin, sechs Jahre lang zweite Bürgermeisterin.

  • Berufliche Tätigkeit:

    Die 54-jährige Ulrike Nißlbeck ist Inhaber einer Änderungsschneiderei in Pilsach.

  • Ehrenamt:

    Nißlbeck war von 2014 bis 2018 Jugendschöffin am Amtsgericht Neumarkt.

Ulrike Nißlbeck betonte, dass sie vor allem auf „eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat“ setze, dessen Kandidaten sich anschließend vorstellten, persönlich und mit ihren bevorzugten Themengebieten, und die im Anschluss gewählt wurden.

Die Liste wurde benannt

Die Liste der Freien Wähler Pilsach für die Kommunalwahl ist nun folgendermaßen besetzt: 1. Ulrike Nißlbeck (Pilsach), 2. Richard Schmid (Danlohe), 3. Peter Nißlbeck (Pilsach), 4. Carina Mitterhofer (Litzlohe), 5. Bernhard Simson (Pilsach), 6. Willibald Kölbl (Giggling), 7. Fabian Lorenz (Pilsach), 8. Corinna Lehmeier (Dietkirchen), 9. Daniel Strobl (Pfeffertshofen), 10. Gudula Beyerlein (Pilsach), 11. Helmut Wurmseher (Pilsach), 12. Silvia Nibler (Pilsach), 13. Jürgen Kerschensteiner (Laaber), 14. Gisela Piotrowski (Wimmersdorf), 15. Karsten Kölbl (Pilsach), 16. Roland Nutz (Pilsach), 17. Thomas Piotrowski (Wimmersdorf), 18. Stefan Graf (Pilsach). Ersatzkandidaten sind Raimund Pruy, Josef Setzer, Willi Bauer (alle aus Pilsach). Zum Abschluss gab es Rosen für die Riege der weiblichen Kandidaten, welche die „Frauenpower in der Gemeinde Pilsach vertreten“.

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