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Schützen suchen noch einen neuen Wirt

Die Pilsacher Sportler verbuchten vergangenes Jahr einige Erfolge. Geplant ist heuer ein neues Angebot für die Feuerschützen.
Von Doris Distler

Für ihre langjährigen Dienste als Vereinswirtin ehrten die Schützen Marianne Betz. Auf dem Bild mit Vorstandschaft und neuer Besetzung der Ämter.  Foto: Doris Distler
Für ihre langjährigen Dienste als Vereinswirtin ehrten die Schützen Marianne Betz. Auf dem Bild mit Vorstandschaft und neuer Besetzung der Ämter. Foto: Doris Distler

Pilsach.Einige Änderungen bei den Ämtern gab es bei den Ottoburgschützen, die ihre Jahreshauptversammlung im Schützenhaus abhielten. Außerdem beschäftigt sie noch immer die Suche nach einem neuen Wirt. Ihre langjährige Vereinsheim-Wirtin Marianne Betz ehrten sie an diesem Abend.

Das erste Jahr „n.M. – nach Marianne“ habe der Verein dank Unterstützung recht gut gemeistert, betonte der erste Schützenmeister Josef Setzer. Man vermisse allerdings nach wie vor ihre gute Versorgung. Vor allem hatten die Schützen nach dem überraschendem Tod des Schusterwirts teilweise als Ersatz bei manchen Veranstaltungen einspringen müssen.

Setzer berichtete außerdem von einer Entrümpelung des Schützenhauses während der Renovierung. Ende September erfolgte zudem die Abnahme der 25-Meter- und 50-Meter-Schießstände. Erfreut berichtete er von der Kooperation mit den Reservisten: Sie hatten bei der Königsfeier den Ausschank unterstützt – wofür sich die Schützen beim Vereinsjubiläum der SKK Pilsach revanchieren wollen. Die Reservisten kümmern sich um die 50-Meter-Schießbahn, die in den letzten Jahren doch stark vernachlässigt worden sei. Setzer hofft, dass sich die Zusammenarbeit weiter so positiv entwickelt. Positives gab es auch von den wachsenden Mitgliederzahlen zu berichten, was ein Beweis für die gute Arbeit der Sportleiter sei. Dafür bedankte sich Josef Setzer vor allem bei Reinhold Wenisch für dessen Einsatz.

Neuwahlen

  • Vorstand:

    Da Schriftführer Florian Rupp aus zeitlichen Gründen zurücktritt, wurde seine Stellvertreterin Anja Pätzold als Nachfolgerin bestimmt. Ihr zur Seite steht ab sofort Cordula Neber.

  • Beisitzer:

    Auch Lilly Schneider kann ihr Amt künftig nicht mehr ausführen, ihre Nachfolge tritt Johannes Pirkl an. Bei der Pistolengruppe wird Rudi Schneider künftig Peter Lehmeier unterstützen.

Peter Lehmeier berichtete von drei Sportpistolenmannschaften, mit denen der Verein in die Saison gestartet sei, jedoch wurde die zweite Mannschaft bereits nach dem ersten Wettkampf abgemeldet. Die dritte Mannschaft belegt aktuell den 2.Platz in der A-Klasse, die erste Mannschaft liegt auf dem 3. Rang in der Gauliga.

In der Luftgewehrabteilung war vor allem Dominik Truber erfolgreich: Er hatte es bis zum 3. Jugendgauschützenkönig „Ritter zur Linken“ geschafft. Beim Verwaltungspokalschießen in Reichertshofen wurde er Dritter. Auch am Jubiläumsschießen in Ballertshofen hat die Abteilung mit 24 Schützen teilgenommen und den Preis für die meisten Teilnehmer erhalten.

Ein voller Erfolg war die Premiere des Christbaumkugelschießens mit 72 Teilnehmern, das heuer wiederholt werden soll – ebenso wie das Bürgerschießen mit vier Terminen. Zudem ist ein Sommer-Biathlon heuer geplant.

Weitere Termine für 2020 sind das Gauschießen des Patenvereins SV Holzheim und das Gauschießen in Holzheim, zu dem die Jugend am Dienstag um 18 Uhr fährt. Außerdem nehmen die Ottoburgschützen am Gauschützenfestzug während des Frühlingsfestes teil.

Diskutiert wurde über die Aufnahmegebühr für die Feuerschützen. Möglicherweise sei dies ein Hindernis für neue Schützen, doch die Versammlung kam überein, dass der Knackpunkt wohl ein regelmäßiger Schießbetrieb sei. Man will nun versuchen, das Angebot auszubauen.

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