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Ein neues Baugebiet für Reichertshofen

Auch das Gewerbegebiet am Mühlweg wächst, erklärte Bürgermeister Werner Brandenburger bei der Bürgerversammlung.

Bürgermeister Werner Brandenburger informierte über aktuelle Projekte und beantwortete die Fragen der Bürger.
Bürgermeister Werner Brandenburger informierte über aktuelle Projekte und beantwortete die Fragen der Bürger. Foto: Archiv

Reichertshofen.Viel Positives berichtete Bürgermeister Werner Brandenburger bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Wurm in Reichertshofen. Unter anderem, dass ein neues Baugebiet oberhalb der Weiherstraße in Richtung Buchberg geplant sei.

Brandenburger erinnerte daran, dass mit Margareta Großmann die zweitälteste Bewohnerin der Gemeinde in Reichertshofen wohnt. Sie ist 95 Jahre alt. In Reichertshofen wohnen derzeit 406 Einwohner. Die Gemeinde unterhalte ein Straßennetz von 47,5 Kilometern. Die Gemeinde sei sehr familienfreundlich: Bislang habe man günstiges Bauland angeboten. In Sengenthal und in Buchberg seien bereits alle Plätze verkauft. Als nächstes sei oberhalb der Weiherstraße in Reichertshofen ein neues Baugebiet angedacht. Die Verhandlungen mit den Grundstücksbesitzern würden positiv verlaufen. Es gebe bereits Anfragen von Bauwilligen. Dies werde auch Thema bei der nächsten Gemeinderatssitzung sein. Brandenburger dankte den Grundstückbesitzern dafür, dass sie Bauland abgeben und der Entwicklung in Reichertshofen nichts im Weg stehe.

Ähnlich positiv laufe die Erweiterung im Gewerbegebiet am Mühlweg. Auch dort würden neue Gebäude und Hallen gebaut. Zur Kläranlage in Reichertshofen sagte Brandenburger: Dort musste der Böschungssand, der wegen des Grundwassers weggeschwemmt wurde, neu aufgebaut werden. Dabei sei auch gleich der Klärschlamm entsorgt worden. Zwei neue Straßenlaternen am Bushäuschen an der Kreisstraße NM18 und an der Querungshilfe zum neuen Schützenhaus würden für mehr Sicherheit sorgen. Sie hätten 13 000 Euro gekostet.

Ein Bürger beklagte sich über zwei defekte Wasserschieber in der Weiherstraße – die Straße sei schließlich neu. Das Problem ist laut Brandenburger der ausführenden Firma schon mitgeteilt worden. Das Material sei schadhaft gewesen – doch das Problem werde bald behoben. Zudem werde derzeit ein Straßenkataster mit schadhaften Stellen erstellt. Die Straßen könnten dann nach Abwägung saniert werden – unter anderem auch der Lohweg, der schon offene Längsrisse aufweise.

Am alten Dorfbrunnen Ecke Ortsstraße-Brunnenstraße sei die Ruhebank zerstört worden, sagte ein Bürger. Die Gemeinde werde sich um eine neue Sitzgelegenheit kümmern. Eine Bürgerin regte an, in der Thalackerstraße eine weitere Straßenbeleuchtung anzubringen: Die Sackgasse sei am Ende gerade jetzt im Herbst sehr dunkel und nicht unbedingt sicher. Brandenburger sagte zu, sich das Problem vor Ort anzusehen.

Ein Jugendlicher regte an, das Bushäuschen am Feuerwehrhaus mit einer neuen Dachrinne und mit einen neuen Anstrich zu versehen. Brandenburger möchte es genauso handhaben wie in Forst: Die Gemeinde stellt das Material, die Feuerwehrjugendlichen übernehmen die Arbeiten.

Eine weitere Wortmeldung betraf das Thema Flüchtlinge in der Gemeinde. Derzeit leben zwölf Flüchtlinge in Sengenthal, weitere 16 seien aktuell zugeteilt, so Brandenburger.

Ab dem 7. Dezember sei Reichertshofen mit schnellem Internet versorgt. Ein Bürger fragte nach der künftigen Nutzung des Dorfladens in Sengenthal. Laut Brandenburger ist noch nichts entschieden. Zunächst werde ein Konzept erstellt. (nyr)

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