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Engagement

„Gesellige Runde“ ist eine moderne Sitzweil

Die Aktion von Heidi Dennerlohr schließt in Buchberg eine Lücke. Die ältere Generation wünschte sich einen Treffpunkt.
Von Andreas Meyer

Die Musikanten Otto „Huwabauer“, Hans Tratz und Dr. Walter Winkler (von links) zogen die anwesenden Gäste im Gasthaus Ulrich mit Musik zum Mitsingen schnell in ihren Bann. Foto: Andreas Meyer
Die Musikanten Otto „Huwabauer“, Hans Tratz und Dr. Walter Winkler (von links) zogen die anwesenden Gäste im Gasthaus Ulrich mit Musik zum Mitsingen schnell in ihren Bann. Foto: Andreas Meyer

Sengenthal.Welch positive Stimmung man mit einem musikalischen Nachmittag erreichen kann, zeigte das Treffen der „Geselligen Runde“. Mehr als 60 Personen, nicht nur aus Buchberg, sondern darüber hinaus, verbrachten einen unterhaltsamen Nachmittag im voll besetzten Gasthaus Ulrich in Buchberg. Die griechischen Wirtsleute hatten zum Kaffee frisch gebackene Kuchen serviert, so dass die Stimmung bestens war.

Für Organisatorin Heidi Dennerlohr war der Nachmittag eine weitere Bestätigung ihrer „Geselligen Runde“. Ende 2018, sagt Dennerlohr, die beruflich als Bankkauffrau in einer Immobilienabteilung in Neumarkt arbeitet, habet sie die Runde gestartet. Waren anfangs monatlich 15 bis 25 Personen anwesend, habe sich diese Zahl mittlerweile verdreifacht.

Der Auslöser für die monatlichen Treffen sei eigentlich ihre Tochter Nadine gewesen. Sie hatte im Rahmen ihrer Masterarbeit das Thema: „Wohnen im Alter“ bearbeitet, und hatte daher in Buchberg Umfragen gemacht, was den ältere Buchbergern abgeht. Überdurchschnittlich häufig waren die Antworten der älteren Generation, man treffe sich kaum mehr, um sich unterhalten zu können.

Das sei schon interessant, sagt Heidi Dennerlohr. Vor 50 Jahren habe eine wöchentliche Sitzweil bei Stricken, Spinnen, Singen und Unterhalten die Gesellschaft in den Wintermonaten zusammengehalten. Heute wünschten sich die älteren Menschen wieder eine solche Gelegenheit.

Unterstützt beim Singen von Evergreens, Volksliedern, Oldies und alten Schlagern wurde die Runde von den „GENiAListen“ aus Neumarkt. Die Musikanten Georg „Schorsch“ Papst, Dr. Walter Winkler, Hans Tratz und Otto „Huwabauer“ brachten mit Witzen alle zum Lachen. Daneben hatte man mit Liedern wie „Heissa Kathreinerle“, „Lass doch der Jugend ihren Lauf“, „Veronika der Lenz ist da“ oder „Der Mai ist gekommen“ genau den Nerv der Besucher getroffen. Aus voller Kehle wurde mitgesungen und geschunkelt, freute sich Dennerlohr.

Mit einem kräftigen Applaus bedankten sich die Anwesenden bei der Organisatorin für ihre Bemühungen, dass man sich zu solchen Anlässen treffen kann. (nyr). (nyr)

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