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Gewerbegebiet bei Sengenthal geplant

Südlich der neuen Norma soll die Lücke zum Baggersee bebaut werden. Am Waldrand entstehen 85 Parkplätze.
Von Michael Schrafl

Südlich der neuen Norma soll die landwirtschaftlicher Fläche bebaut werden. Foto: Michael Schrafl
Südlich der neuen Norma soll die landwirtschaftlicher Fläche bebaut werden. Foto: Michael Schrafl

Sengenthal.Der Gemeinderat hat bei seiner Sitzung am Dienstag die Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes südlich des Sondergebietes „Nahversorgung Sengenthal“ - in Richtung Baggersee - beschlossen: das Gewerbegebiet „Schlierferheide Nord 2“. Es schließt sich unmittelbar an die Norma und an die noch in diesem Jahr entstehende Tankstelle und an den Getränkemarkt an. Gleichzeitig werden im direkten Anschluss an das neue Gewerbegebiet am Waldrand für die Besucher des Baggersees 85 öffentliche Parkplätze angelegt, die durch die Zufahrtsstraße zum Baggersee erschlossen werden. Wie es hieß, können diese selbstverständlich auch von den Beschäftigten und Besuchern des Gewerbegebietes genutzt werden. Das ganze Areal – es ist bereits im Eigentum der Gemeinde– hat eine Gesamtfläche von 1200 Quadratmetern. Wie Bürgermeister Werner Brandenburger bei der Gemeinderatssitzung sagte, ist die Nachfrage von Dienstleistern nach Büroräumen groß. Auch für den Einzelhandel ist der Standort aufgrund der guten verkehrstechnischen Anbindung sehr interessant.

Der Bürgermeister stellte die Planung für das neue Gewerbegebiet näher vor. Danach wird die Straße zwischen Norma und Tankstelle in das neue Gewerbegebiet hinein verlängert und endet dort mit einem Wendehammer. Das Gewerbgebiet wird von einem Grüngürtel umgeben. Nach den Festsetzungen den Bebauungsplanes sind im Gewerbegebiet Wohnungen bzw. Betriebsleiterwohnungen ausgeschlossen. Ein Hotel wäre im Gewerbegebiet aber möglich, hieß es. Zulässig sind Sattel-, Pult- und Flachdächer, nicht jedoch Dachgauben. Bei der Einzäunung sind Drahtgitterzäune bis zu 1,60 Meter Höhe zulässig. Werbeflächen sind nur auf dem Grundstück selbst erlaubt. Versiegelte Flächen sind in wasserdurchlässiger Bauweise auszuführen. Die Freiflächen auf den Grundstücken sind gärtnerisch zu gestalten; nicht erlaubt sind „Steinwüsten“. Das Dach- und unverschmutztes Oberflächenwasser hat nach Möglichkeit auf den Grundstücken zu versickern. Wie Gemeinderätin Sabina Beer sagte, wäre eine Dachbegrünung wünschenswert. Es geht darum, die Versiegelung auf den Grundstücken möglichst auszugleichen und zu begrenzen. Nach eingehender Beratung beschloss der Gemeinderat, den Flächennutzungs- und Landschaftsplan durch ein Deckblatt zu ergänzen und die ehemals landwirtschaftliche Fläche als Gewerbefläche auszuweisen. Der geänderte Flächennutzungsplan wird öffentlich bekanntgegeben.

Kurz & knapp

  • Änderung: Der Gemeinderat beschloss die ehemals landwirtschaftliche Fläche als Gewerbegebiet auszuweisen.
  • Bekanntgabe: Der geänderte Flächennutzungsplan wird öffentlich bekanntgegeben. Des weiteren stellte der Gemeinderat für obige Fläche einen Bebauungsplan mit der Bezeichnung „Gewerbegebiet Schlierferheide Nord 2“ auf. Der Vorentwurf wird ausgelegt.

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