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Soziales

Kolpingsfamilie hilft Schulen im Senegal

Beim Fastenessen kamen 850 Euro zusammen. Auch unterm Jahr unterstützen die Reichertshofener diverse soziale Projekte.
Von Andreas Meyer

Die Kolpingvorstandschaft überreichte im Rahmen des Fastenessens den Erlös von 850 Euro an Hélène Dumont aus Deining für die beiden Schulen Back-Seck und Badd im Senegal. Foto: Andreas Meyer
Die Kolpingvorstandschaft überreichte im Rahmen des Fastenessens den Erlös von 850 Euro an Hélène Dumont aus Deining für die beiden Schulen Back-Seck und Badd im Senegal. Foto: Andreas Meyer

Sengenthal.Zu ihrer Jahresversammlung rief jüngst die Kolpingsfamilie ins Pfarrheim St. Nikolaus, zu der Vorsitzender Richard Schrödl zahlreiche Mitglieder, darunter Präses Pfarrer Manfred Obermayer, begrüßte. In seinem geistlichen Impuls ging er auf die Lebensqualität ein. „Ein Mann hatte einen Traum, den er einem Engel erzählte; er wünsche sich eine demokratische Regierung und weltweit keine Kriege mehr. Darauf der Engel: Wir verkaufen keine Früchte, sondern nur den Samen.“ Diesen Impuls drückte der Gesellenvater Adolph Kolping einmal so aus: „Was man im Großen nicht kann, sollte man im Kleinen nicht unversucht lassen“, um Lebensqualität für alle zu erreichen.

Überschüsse erwirtschaftet

Schriftführer Anton Zoch erinnerte an die vielen Aktionen, die die Kolpingsfamilie Reichertshofen das ganze Jahr über fordern, um alles zu organisieren und umzusetzen. Kassier Franz Schrödl berichtete von einem kleinen Überschuss im dreistelligen Bereich, der erwirtschaftet werden konnte. Der Überschuss werde bei diversen Gelegenheiten an soziale Organisationen gespendet. Zuletzt hatte die Kolpingsfamilie beim Fastenessen 800 Euro erlöst, die Norbert Schmalzl aus Forst um 50 Euro aufgestockt hatte. Der Erlös geht an die Schulen in Back-Seck und in Badd im Senegal, über die Organisatorin Hélène Dumont aus Deining vor dem Fastenessen berichtet hatte. Hier sei das Geld gut investiert, komme es doch 525 Kindern für eine schulische Ausbildung zu gute, sagte Vorsitzender Richard Schrödl.

Franz Schrödl, der die Kasse des Eine Welt Ladens führt, berichtete darüber, wie in den letzten 26 Jahren seit der Gründung 1993 rund 128000 Euro umgesetzt worden seien. Die erwirtschafteten Gewinne werden ebenfalls gespendet. „Ganz im Sinne Adolph Kolpings, der die Ärmsten der Armen unterstützen wollte“, sagte Schrödl.

Auf Antrag des Kassenprüfers Johann Klein wurde der kompletten Vorstandschaft einstimmige Entlastung erteilt. Beisitzer Peter Zinn ließ das abgelaufene Vereinsjahr in Bildern Revue passieren. Dabei zeigte sich einmal mehr, welch buntes Programm die Kolpingsfamilie Reichertshofen ihren Mitgliedern bietet. Für Jung und Alt sei immer etwas geboten.

Wochenende war Höhepunkt

Erinnert wurde unter anderem an die Kleidersammlung, die Osterwanderung, die Primiz von Simon Heindl, den Pfingstausflug, das Ferienprogramm mit der alljährlichen Schlauchbootfahrt auf der Altmühl, den Verkauf von fair gehandelten Eine-Welt-Artikeln am Weltmissionssonntag. „Alle Aktionen wurden gut in der Pfarrei angenommen“, sagte Zinn.

Auf ein Highlight im zurückliegenden Jahr ging der Vorsitzender Richard Schrödl gesondert ein: die gemeinsame Wochenendfahrt in der Adventszeit mit der Bahn ins Kolpinghaus nach Teisendorf im Chiemgau. Von da aus besuchte man auch den Weihnachtsmarkt in Salzburg. Viele Erinnerungen wurden an diesem Abend wieder wach. Über 30 Mitglieder hatten in großer Gemeinschaft ein schönes Wochenende verbracht. „Bei Kolping ist eben viel geboten.“

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