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Kirche

Manfred Obermayer hat Priesterjubiläum

Vor 25 Jahren wurde er zum Priester geweiht. Heute ist der in Reichertshofen. Sein Primiz-Spruch beeindruckt ihn heute noch.
Von Andreas Meyer

Pfarrer Manfred Obermayer feiert heute sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Vom Pfarrhaus aus hat er stets den Blick zur Pfarrkirche St. Nikolaus. Foto: Andreas Meyer
Pfarrer Manfred Obermayer feiert heute sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Vom Pfarrhaus aus hat er stets den Blick zur Pfarrkirche St. Nikolaus. Foto: Andreas Meyer

Sengenthal.Pfarrer Manfred Obermayer feiert heute sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Am 25. Juni 1994 wurde er im Hohen Dom zu Eichstätt von Seiner Exzellenz, dem Hochwürdigsten Erzbischof Dr. Karl Braun zusammen mit weiteren acht Kurskollegen zum Priester geweiht.

Den Primiz-Spruch, den er sich damals ausgesucht hat: „Mann Gottes – Bruder der Menschen“ beeindruckt ihn heute noch wie vor 25 Jahren. Der eigentliche Ideengeber war der spätere Professor Dr. Ludwig Mödl, der bei seiner Verabschiedung aus dem Priesterseminar in seiner Predigt sagte: „Der Priester ist unterwegs mit Menschen, mit denen zusammen er Glaubenssuchender- und lebender ist. Dieser Leitgedanke beeindruckte mich damals sehr“, so Pfarrer Obermayer. Sehr ausdrucksstark zeigt diesen Spruch auch das Primiz- Bild, der Priester unterwegs mit den Menschen.

Zur Aushilfe in Berching

Nach der Priesterweihe folgte als weitere Stationen die Aushilfstätigkeit in Berching und Pollanten mit Weidenwang und Erasbach. Der erste Einsatzort als Kaplan war die Pfarrei St. Johannes in Neumarkt mit den Filialen Hasenheide und Helena bis 1997. Anschließend folgte ein Kaplansjahr in der Pfarrei St. Pius in Ingolstadt. Ab 1998 war er sechs Jahre Benefiziat in Heideck, Laibstadt und Liebenstadt. Schwerpunktmäßig war er hier für die Jugend- und Ministrantenarbeit eingesetzt, natürlich neben der täglichen Seelsorge, wie Gottesdienste, Taufen und Beerdigungen, ebenso der Einsatz in der Grund- und Mittelschule.

Am zehnten Weihetag, am 25. Juni 2004, wurde Pfarrer Manfred Obermayer zum Pfarradministrator der Pfarrei Reichertshofen ernannt. Mit Wirkung zum 1. September wurde der Geistliche durch Bischof Dr. Walter Mixa zum Pfarrer der Pfarrei Reichertshofen ernannt.

„Einige Menschen“, sagte Pfarrer Obermayer, „haben mir prägende Hilfestellung zum meinem Priesterberuf gegeben, besonders meine Oma Sofie Obermayer.“ Pfarrer Manfred Obermayer wurde 1955 in Memmingen geboren und wuchs dort mit einem Bruder und einer Schwester auf.

Die Familie nahm engagiert am religiösen Leben der Pfarrei Mariä Himmelfahrt teil, der gemeinsame Sonntagsgottesdienst gehörte für alle dazu. Der Vater war auch Mitglied in der Kirchenverwaltung. Nach der Erstkommunion wurde Manfred Obermayer Ministrant in Mariä Himmelfahrt und blieb es bis zum Weggang nach Dillingen 1982.

Nach dem Besuch der Grundschule in Memmingen wechselte er ins Internat der Salesianer Don Boscos nach Buxheim bei Memmingen. Ein weiterer Wechsel an das Gymnasium in Memmingen folgte – ohne Abschluss. Es folgten zwei Jahre Tätigkeit in einem chemischen Werk in Memmingen. Anschließend stand der Zivildienst in der Pfarrei St. Michael in Vöhringen und die Ausbildung zum Erzieher an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Dillingen an – mit gleichzeitigem Mitwirken als Werkstudent und Hilfspräfekt am damaligen Studienseminar St. Ulrich in Dillingen und dann ehrenamtlichen Mithelfen wann immer möglich bis zur Schließung des Seminars 1990. Diese Zeit hat er als eine seiner schönsten bis heute in Erinnerung, sagte der Pfarrer. Nach Abschluss der Ausbildung zum Erzieher begann 1985 für vier Semester das Studium der Religionspädagogik in Eichstätt bis zum Vordiplom. Das Theologiestudium in Eichstätt und München schloss sich an. Das Dekanatsjahr absolvierte Pfarrer Obermayer in der Pfarrei Maria am Hauch in Nürnberg. Seit 15 Jahren nun ist Pfarrer Manfred Obermayer für die Pfarrei Reichertshofen als Priester und Seelsorger zuständig. Angesprochen was für ihn in dieser Zeit am meisten in Erinnerung geblieben ist, sagte er: „Dass ich hier in den Jahren 2008, 2016 und 2018 gleich drei Primizen und den Neubau und die Weihe der Kapelle in Forst mitfeiern und mit vielen engagierten Menschen mitorganisieren durfte, gehört schon zu den schönen Momenten.

Eine besondere Freude

Das Primiz-Bild verdeutlicht seinen Primiz-Spruch: „Mann Gottes – Bruder der Menschen“, Der Priester unterwegs mit den Menschen, zeigt das Bild. Foto: Andreas Meyer
Das Primiz-Bild verdeutlicht seinen Primiz-Spruch: „Mann Gottes – Bruder der Menschen“, Der Priester unterwegs mit den Menschen, zeigt das Bild. Foto: Andreas Meyer

Beeindruckend für mich und eine besondere Freude waren damals die Ehrenamtlichen, die sich für dieses Fest besonders engagierten. Vor allem auch die guten Beziehungen zur politischen Gemeinde, auch wenn man nicht immer der gleichen Meinung sei, wird immer versucht einen gemeinsamen Konsens zu finden.“ Dankbar sei er auch für die gute Zusammenarbeit mit den kirchlichen Gremien des Pfarrgemeinderates, den Kirchenverwaltungen, der Kolpingsfamilie und den vielen Menschen, die sich das ganze Jahr über still und leise um die Pfarr- und Filialkirche und den örtlichen Kapellen kümmern.

Am gesellschaftlichen Leben in der Pfarrei hat Pfarrer Manfred Obermayer wesentlichen Anteil. So ist seit 2008 das Grottenfest mit Unterstützung der Firmlinge fester Bestandteil im Jahreskreis. Dazu gehört auch der seit 2011 in Zusammenarbeit mit der SpVgg FBR alljährlich sattfindende „Bayerische Abend“ am Pfarrzentrum St. Nikolaus.

Mit den Ministranten gibt es alljährlich mehrere Aktionen, wie Zeltlager, Fahrt ins Palmbeach, Lagerfeuer und verschiedene Ausflüge. Dass alles rund läuft in der Pfarrei, ist auch der Pfarrsekretärin Susi Feierler geschuldet.

Kurz & knapp

  • Feier: Am Sonntag, 14. Juli, ist in Reichertshofen um 9.30 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug, anschließend um 9.45 Uhr wird er beim festlichen Hochamt in der Pfarrkirche St. Nikolaus diesen Anlass feiern. Im Anschluss daran sind alle zum Weißwurstfrühschoppen im Pfarrgarten eingeladen.
  • Spenden: Sofern jemand dem Jubilar etwas zukommen lassen will, würde er sich über eine Spende auf das Konto der Katholischen Kirchenstiftung Reichertshofen unter IBAN: DE71 7606 9553 0103 2411 65 für die Sanierung des Glockenstuhls der Pfarrkirche freuen.

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