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Versammlung

Max Bögl: Positive Bilanz gezogen

Die Firma lud zur Betriebsversammlung in die Arena nach Nürnberg. Die Qualität sei für den Erfolg entscheidend.

Bewiesen langjährige Treue und Verbundenheit zum Unternehmen: Insgesamt 64 Mitarbeiter wurden auf der Betriebsversammlung für 25 und 40 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt.
Bewiesen langjährige Treue und Verbundenheit zum Unternehmen: Insgesamt 64 Mitarbeiter wurden auf der Betriebsversammlung für 25 und 40 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt. Foto: Firmengruppe Max Bögl

Sengenthal.Die Betriebsversammlung für Mitarbeiter und Gäste der Firma Max Bögl (Max-Bögl-Straße 1, Sengenthal) fand dort statt, wo sonst die Eishockey-Cracks der Thomas Sabo Ice Tigers ihre sportlichen Erfolge feiern: Erstmals verfolgten die Mitarbeiter die größte Firmenveranstaltung des Jahres in der Bögl-eigenen Arena Nürnberger Versicherung.

Mit der Multifunktionsarena in Nürnberg habe Max Bögl fast 15 Jahre zuvor den Grundstein für den späteren richtungsweisenden Weg der Firmengruppe gelegt: weg vom reinen Bauunternehmen, hin zum Technologie- und Dienstleistungsunternehmen in allen Bereichen des modernen Bauens, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Ein eindrucksvolles Beispiel

„Diese Arena, die von uns geplant, gebaut und finanziert wurde und gesamtheitlich in Eigenregie betrieben wird, ist bis heute ein eindrucksvolles Vorbild und Beispiel für die breite Aufstellung unseres Unternehmens“, sagte Gesellschafter Johann Bögl.

Mit Qualität überzeugten Bau, Dienstleistung, Innovation und Betrieb – diese Kernkompetenzen stünden über alle Unternehmensbereiche und Sparten hinweg für den unternehmerischen Erfolg der Firmengruppe. „Diesen vor Jahren gemeinsam mit Aufsichtsrat, Firmenrat und Betriebsrat eingeschlagenen Weg werden wir weiterhin mit aller Konsequenz und Leidenschaft verfolgen“, versprach auch Gesellschafter Max Bögl. Zwei Faktoren seien dabei entscheidend: Die hohe Qualität des Bauens und die Aufgeschlossenheit aller 6000 Mitarbeiter, sich stets neuen Entwicklungen zu stellen und anzupassen.

„Die Qualität sollte trotz des Wettbewerbsdrucks und des Preiskampfes jeden Tag an erster Stelle unserer Bemühungen stehen“, mahnte auch Johann Heß, Geschäftsführer Infrastruktur. Projekte wie die drei im Rohbau fertiggestellten U-Bahn-Stationen in Amsterdam oder die kürzlich von Schwedens König Carl XVI. Gustaf feierlich eröffnete Sundsvall-Brücke, für deren Bau Max Bögl mit dem Deutschen Stahlbaupreis ausgezeichnet wurde, zeigten exemplarisch die hohe Schaffenskraft der Firmengruppe.

Dass sich auch die Windenergie neben den Kernkompetenzen Hochbau und Infrastruktur als dritte erfolgsbringende Säule im Portfolio der Firmengruppe mit Erfolg etabliert habe, zeige insbesondere das unternehmerische Gespür der Firmenleitung.

So habe man 2014 das geplante Ziel, bis zu 300 Max Bögl-Hybridtürme zu installieren, nicht nur erreicht werden können. Mit der Inbetriebnahme des zweiten Windkraftwerkes in Osterrönfeld in Schleswig-Holstein sei man in der Lage, die Produktionskapazität auf zwei Türme pro Tag zu verdoppeln. Geplant sei für 2015 die Realisierung von bis zu 500 Hybridtürmen.

Nicht aufs Glatteis begeben

Dass sich die Firmengruppe Max Bögl hinsichtlich ihrer Fokussierung auf Forschung und Entwicklung richtungsweisender Ideen und Produkte nicht aufs Glatteis begebe, davon war auch Ulrich Maly mehr als überzeugt.

Neben der Innovationskraft und Leidenschaft der Mitarbeiter lobte Nürnbergs Oberbürgermeister die Bemühungen der Firmenleitung und der Familie Bögl, mit dem Zukunftsprogramm max21 das Unternehmen für die immer wieder neuen Gegebenheiten der globalen Welt für die kommende Generation fit zu machen.

Mit der Verschmelzung großer Teile des Unternehmens, dem neuen Stiftungsgedanken und der Aufstockung des Eigenkapitals sehe er wie alle weiteren Gastredner, allen voran Staatssekretär Albert Füracker, MdB Alois Karl und Sengenthals Bürgermeister Werner Brandenburger, die Firmengruppe Max Bögl in ihrer strategischen Ausrichtung bestens für kommende Herausforderungen aufgestellt.

Der Betriebsrat

  • Veränderungen:

    Dass mit max21 auch für viele Mitarbeiter schmerzhafte und ungewohnte Veränderungen in einzelnen Prozessabläufen quer durch alle Unternehmensbereiche und Fachabteilungen einhergehen, darüber sind sich Gesamtbetriebratsvorsitzender Ernst Kanzler und die stellvertretende Gesamtbetriebsratsvorsitzende Karin Hammerl bewusst.

  • Zusammenarbeit:

    Mit ihren Betriebsratskollegen würden sie in fairer und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Firmenleitung dafür sorgen, dass die Interessen und das Wohl der Mitarbeiter ebenso gewahrt blieben wie deren hohe Identifikation mit der Firmengruppe.

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