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Haushalt

Sengenthal bleibt schuldenfrei

Die Räte konnten sich über zwei Nachrichten freuen. In puncto Finanzen und Sicherheit steht die Gemeinde gut da.
Von Michael Schrafl

Die Gemeinde Sengenthal bleibt schuldenfrei. Foto: Daniel Reinhardt/dpa
Die Gemeinde Sengenthal bleibt schuldenfrei. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Sengenthal.Die Gemeinde Sengenthal ist seit mehreren Jahren schuldenfrei und das trotz hoher Investitionen in all den Jahren. Und auch in diesem Jahr dürfte es so sein. Sollte die vorsorglich für dieses Jahr eingeplante Darlehensaufnahme tatsächlich in Höhe von 750 000 Euro notwendig werden, würde die Pro-Kopf-Verschuldung bei 205,93 Euro liegen, erklärte Bürgermeister Werner Brandenburger bei der Gemeinderatssitzung. In die aktuelle Haushaltsplanung werde dieser Betrag mit aufgenommen, um für den Fall der Fälle entsprechend vorbereitet zu sein und um einen Nachtragshaushalt zu vermeiden, hieß es.

Eine sichere Gemeinde im Landkreis

Laut der Kriminal- und Unfallstatistik 2018 gab es im Gemeindebereich 61 Unfälle, davon waren 38 Kleinunfälle. Vier Personen wurden schwer- und 20 leicht verletzt. Unfallschwerpunkte waren die Bundesstraße 299 und die Kreisstraße zwischen Buchberg und Reichertshofen. Die Gemeinde zählt zu den sichersten Gemeinden im Landkreis. Im Berichtszeitraum gab es 40 Straftaten, von denen 31 (77,5 Prozent) aufgeklärt wurden. Die Polizei registrierte unter anderem fünf Körperverletzungen, vier Sachbeschädigungen, zwei Diebstähle, zwei Rauschgiftdelikte und einen Einbruch.

Kita-Leistungen: 63 Prozent sind vergeben

Für die neue Kindertagesstätte hat die Gemeinde bereits 63 Prozent der Leistungen vergeben. Die Kostenüberschreitung liege aktuell bei 6,1 Prozent, berichtete der Bürgermeister. Die Submission habe für die Estricharbeiten Kosten von 23 600 Euro ergeben und für den Bodenbelag 43 300 Euro. Die Ausschreibung für die Fasssadenverkleidung hatte der Gemeinderat aufgehoben, bewegte sich doch das Kostenangebot 41,7 Prozent über der Kostenberechnung des Architekten.

Die Spielvereinigung Reichertshofen will auf ihrem Sportanlage eine neue Flutlichtanlage für 3000 Euro errichten. Die Gemeinde unterstützt diese Investition finanziell mit einem Zuschuss von 20 Prozent. Vom 28. bis 30. Juni dieses Jahres feiert der FBR sein 40-jährigens Vereinsjubiläum.

Ärger über Abkürzung

Ärger bereiten Autofahrer, die einen Feldweg zwischen Sengenthal und dem neuen Nahversorgungszentrum (Norma) als Abkürzung befahren. Eine bessere Beschilderung soll Abhilfe schaffen. Gegebenenfalls will man einen Sperrpfosten setzen. Vermisst werden am Versorgungszentrum Fahrradständer. Wie es hieß, laufen derzeit die Ausschreibungen für die dort geplante Tankstelle.

Wie der Bürgermeister mitteilte, soll im August der Ausbau des Kernwegnetzes die „Plasterstraße“ in Angriff genommen werden.

Einstimmig unterstützt der Gemeinderat Sengenthal die Resolution der Bürgerinitiative Burgthann/Ezelsdorf zur geplanten 380 KV-Juraleitung. Diese geht auch nahe an Reichertshofen, Richthof und Stadlhof/Forst vorbei. Die Bürgerinitiative kämpft dafür, dass bei dem Vorhaben dem Schutzgut Mensch größte Priorität eingeräumt werde und die 400/200 m Abstandsregel eingehalten werde. Dem Gemeinderat ist klar: Die Leitung wird kommen. Die Details sind aber noch nicht endgültig geklärt. Deshalb müssten die Bürger im eigenen Interesse in dieser Sache hellwach sein und schon frühzeitig aktiv werden.

Wiederholt sind Gemeinderäten nachts an verschiedenen Stellen wild geparkte Lkws aufgefallen. Am Parkplatz Am Anger in Sengenthal soll zur Nachtzeit ein Lkw-Fahrer zudem den Motor laufen hat lassen, was zu Verärgerung der Nachbarn führte. (nsf)

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