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Gemeinderat

Zählerstand per QR-Code mitteilen

In Sengenthal können die Bürger der Verwaltungsgemeinschaft so den Zählerstand der Wasseruhr übermitteln.
Von Michael Schrafl

Selbstverständlich haben die Sengenthaler Bürger auch weiterhin die Möglichkeit, die Daten über den Wasserverbrauch schriftlich (per Ablesekarte), telefonisch oder per E-Mail zu übermitteln. Foto: Ralf Hirschberger/ZB/dpa
Selbstverständlich haben die Sengenthaler Bürger auch weiterhin die Möglichkeit, die Daten über den Wasserverbrauch schriftlich (per Ablesekarte), telefonisch oder per E-Mail zu übermitteln. Foto: Ralf Hirschberger/ZB/dpa

Sengenthal.Ab dem 20. Dezember haben die Gemeindebürger eine weitere Möglichkeit, den Zählerstand der Wasseruhr im Haus der Verwaltungsgemeinschaft einfach und bequem mitzuteilen: nämlich per QR-Code. Dabei werden die Daten gleich in das Verwaltungsprogramm der VG eingegeben. Das zeitaufwendige Eingeben per Hand durch Mitarbeiter der VG entfällt demnach.

Dies sagte Bürgermeister Werner Brandenburger bei der jüngsten Gemeinderatssitzung. Selbstverständlich haben die Bürger auch weiterhin die Möglichkeit, die Daten über den Wasserverbrauch schriftlich (per Ablesekarte), telefonisch oder per E-Mail zu übermitteln.

Eine Reihe von Bauanträgen hatte das Gremium mit ihrem Einvernehmen auf den Weg gebracht, unter anderem die Erweiterung eines Rinderstalles auf dem Winnberg – hier soll ein Melkroboter zum Einsatz kommen – und der Anbau des Feuerwehrgerätehauses Sengenthal. Dabei wird ein Teilstück des alten Bauhofs miteinbezogen. Damit schaffe man für die nächsten zehn bis 15 Jahre Raum für ein weiteres Versorgungsfahrzeug und Lagermöglichkeit.

Der Fischzucht-Betrieb Riedl, Braunmühle, will am dortigen Weiher sechs Umsetzbecken verschiedener Größe und Form errichten, um so die Verkaufszeiten zu verlängern. Gespeist werden sollen die Becken mit Wasser vom Weiher und vom Wiefelsbach. Wie es hieß, habe das Wasserwirtschaftsamt für dieses privilegierte Vorhaben bereits eine positive Stellungnahme abgegeben.

Mehrere Aufträge vergeben

Vergeben hat die Gemeinde eine Reihe von Aufträgen für den neuen Kindergarten, so die Sanitäranlagen (70589 Euro) und die Heizungsanlage (59776 Euro ) an die Firma Schön in Velburg, die Lüftungsanlage (77 900 Euro ) an die Firma Langner aus Sulzbach-Rosenberg, die Flachdachabdichtung (190399 Euro) an die Firma Kreuzer aus Neumarkt und die Elektroinstallation (177 498 Euro) an die Firma Harrer in Sengenthal. Einschließlich der Baumeisterleistungen habe die Gemeinde bereits 46 Prozent der Arbeiten vergeben. Die Kostenüberschreitung liege ohne Kosten der Elektroinstallation bei 5,6 Prozent, sagte der Bürgermeister. Gesucht werde noch ein Name für den neuen Kindergarten. Hierzu sollen die Bürger Vorschläge machen. Angedacht werde ein kleiner Wettbewerb.

Bei der Sitzung stellte Bürgermeister Brandenburger eine Solar- Straßenlampe mit LED-Power und einem Akku im Masten vor. Er schlug eine solche Lampe an der Bushaltestelle an der B 299 in Höhe der Firma Bögl vor. Deren Lebensdauer soll mehr als 600 000 Stunden betragen. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf 2000 bis 3000 Euro. Der Vorteil ist, dass hierzu kein Netzanschluss benötigt werde. Angebote hierfür soll eingeholt werden.

Haltestelle prüfen lassen

Gemeinderat Jürgen Rupp schlug vor, prüfen zu lassen, inwieweit die Busline des Omnibusverkehrs Franken (OVF) auch das Nahversorgungszentrum Sengenthal bedienen und dort eine Haltestelle eingerichtet werden könne. Gerade ältere Leute könnten so problemlos und bequem dorthin und wieder zurück nach Sengenthal kommen. Nachgefragt werden soll auch, inwieweit die für die Sengenthaler Realschüler günstige Buslinie von Berching nach Neumarkt auch den Ort Sengenthal anfahren kann. Gegenwärtig ist hier Greißelbach die letzte Haltestation. Von dort fahre der Bus leer nach Neumarkt weiter, hieß es.

Aus der Gemeinderatssitzung Sengenthal

  • Breitbandausbau:

    Was den Breitbandausbau in Sengenthal`s Mühlen betrifft, so ist dieser laut Telekom bis 28. Dezember dieses Jahres abgeschlossen. Die Hausanschlüsse - ein eigener Auftrag - werden im zeitigen Frühjahr erfolgen, hieß es.

  • Wasser:

    Gemeinderat Stefan Schlierf hätte gern für sein Gehöft einen Wasserleitungsanschluss von der gemeindlichen Versorgung.

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