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Ausbau

Fortschritte im Glasfasernetz in Velburg

Bis zum Sommer 2020 sollen 180 Gebäude im Gemeindegebiet Velburg angeschlossen sein. Die Planungen stehen bereits.
Von Andreas Friedl

Die Mitarbeiter der Firmen, Bürgermeister Bernhard Kraus und die Betreiber des Golfparks freuen sich über den Glasfaser-Ausbau. Foto: Andreas Friedl
Die Mitarbeiter der Firmen, Bürgermeister Bernhard Kraus und die Betreiber des Golfparks freuen sich über den Glasfaser-Ausbau. Foto: Andreas Friedl

Velburg.Nur strahlende Gesichter gab es am vergangenen Dienstagvormittag auf der Anlage des Golf-Clubs am Habsberg, nähe Unterwiesenacker. So konnte Chris Brandl, Inhaber von Brandl Services, die Nachricht verkünden, dass der weitere Ausbau des Glasfasernetzes im Gemeindegebiet Velburg sich dem Ende nähere und dadurch die Nutzer in 180 Gebäude spätestens in einem Jahr über 100 Mbit/s verfügen können. Der Ausbau hat am Golfplatz begonnen.

In einem ersten Bereich, der bis Ende September fertiggestellt sein soll, wäre dies dann schon der Fall. Laut Planung ist bis Januar des kommenden Jahres der zweite Abschnitt fertig. Der dritte und letzte Bereich könne in einem Jahr fertiggestellt werden. „Diese 180 Anschlüsse sind in 35 Erschließungsgebiete aufgeteilt“, so Brandl weiter in seinen Ausführungen, sie seien über das gesamte Gemeindegebiet Velburg verstreut.

Wo und wann genau über das Glasfaserkabel verfügt werden könne, ist auf der Homepage der Firma Brandl Services nachzulesen, so Brandl. Besonders freute sich Steve Anders, der Geschäftsführer des Jura-Golf-Park, über den 100 Mbit/s-Anschluss: „Bisher hatte wir lediglich zwei Mbit/s. Durch den Glasfaseranschluss haben wir nun einen wesentlich schnelleren Datentransfer. Zudem lobte Anders die bauausführende Egon-Bau, deren Seniorchef Egon Deinhard und Juniorchef Philipp Deinhard, die ebenfalls vor Ort waren: „Die haben akkurat und sauber gearbeitet.“ Wie Chris Brandl weiter anfügte: „Wir freuen uns über den Auftrag aus Velburg, dass wir hier das Angefangene fortsetzen dürfen. In den letzten zehn Jahren haben wir zuverlässig unseren Service eingebracht, so dass wir diesen neben dem wirtschaftlichsten und günstigsten Angebot einfließen lassen konnten.“

Wie Velburgs erster Bürgermeister Bernhard Kraus anführte, kostet die Maßnahme zum Glasfaseranschluss der 180 Gebäude insgesamt zwei Millionen Euro. Für die Stadt Velburg bleibt ein Betrag von 350000 Euro übrig.

Kurz & knapp

Kosten: Für die Stadt Velburg bleibt nach einer Bezuschussung von 950 000 Euro ein Betrag von 350000 Euro übrig. Die restlichen Kosten von 700 000 trägt die Firma Brandl Services.

Die Nutzer: Der erste Abschnitt der 180 Anschlüsse, die in 35 Erschließungsgebiete aufgeteilt sind, soll bis zum September fertig sein, der zweite bis zum Januar und der dritte bis Sommer 2020.

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