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Pädagogik

Großer Abschied an der Schule

Vier Lehrerinnen und der Schulleiter verlassen Velburg. Thomas Frauenknecht wechselt an die Schwarzachtal-Schule in Berg.
Von Vera Gabler

Drei Lehrerinnen wurden in den Ruhestand verabschiedet, Schulleiter Thomas Frauenknecht und Sylvia Völkl gehen an eine andere Schule. Foto: Vera Gabler
Drei Lehrerinnen wurden in den Ruhestand verabschiedet, Schulleiter Thomas Frauenknecht und Sylvia Völkl gehen an eine andere Schule. Foto: Vera Gabler

Velburg. Zwar mit Tränen in den Augen, aber mit einem herzlichen Programm hat die Schulfamilie der Grund- und Mittelschule drei Lehrkräfte in den Ruhestand verabschiedet. Allen voran nahm die Verabschiedung von der Förderoberlehrerin Mechthild März einen großen Teil des Programmes in der Turnhalle ein.

In der Laudatio verriet Schulleiter Thomas Frauenknecht, dass man nach 17 Jahren, in denen März an der Schule in Velburg tätig war (zuvor 28 Jahre in Deining), nun eine schillernde Persönlichkeit verlieren werde. Nicht nur das Einfühlvermögen gegenüber Kindern, sondern überhaupt die Freude am Beruf habe man bei März und auch bei Elfriede Spangler und Monika Lautenschlager Tag für Tag erleben dürfen. „Was wird mit dem Eine-Welt-Laden, den Osterpaketen, dem Sponsorenlauf und mit der Theatergruppe?“, fragten Kinder aus der Schulspielgruppe bei dem Sketch „Lehrergespräch im Besprechungszimmer“.

„Elfriede Spangler förderte das handwerkliche Geschick der Kinder“ fuhr der Schulleiter fort. Die Fachlehrerin war seit 1996 an der Schule, ebenso die Studienrätin im Grundschuldienst Monika Lautenschlager, die von ihrer Klasse 4b für den Ruhestand mit einem Geschenkkorb versorgt wurde. Vier Jahre lang war Sylvia Völkl als Lehrkraft an der Grundschule, wo sie mit den Kindern sensibel aber auch konsequent umgegangen sei. Auf eigenen Wunsch werde sie als mobile Reserve an der Grundschule in Berching tätig sein, so der Schulleiter.

Neben den vier Lehrkräften galt es aber auch Abschied zu nehmen von Schulleiter Thomas Frauenknecht. Schulamtsdirektor Christoph Weigert sagte, dass nach drei Jahren an der Grund- und Mittelschule Velburg für Frauenknecht der Vorhang falle.

„Aufgabe bestens gemeistert“

Was habe er als Nachfolger von Rektor a. D. Anton Lang alles erleben und erfahren dürfen – „angefangen vom Übergangsmanagement bis hin zu seiner neuen tragenden Rolle als Schulleiter. „Ich finde, Du hast diese nicht einfache Aufgabe bestens gemeistert und Dich als sehr kompetenter Schulleiter über die drei Jahre vor Ort präsentiert“, lobte der Schulamtsdirektor.

Die Fähigkeit Schulentwicklungsprozesse sanft und zugleich zielstrebig anzustoßen, die herausragenden organisatorische Fähigkeiten, das Feingefühl und die Klarheit im Bereich der Menschenführung sowie die Fachkompetenz seien wichtige Säulen der ertragreichen Arbeit in Velburg gewesen.

Weigert habe Frauenknecht stets als loyale, kooperative, hochengagierte und Freude ausstrahlenden Führungskraft erlebt. Dafür sei er als Direktor des Schulamtes auch im Namen der Schulfamilie ausgesprochen dankbar – auch dafür, dass man ihn auf der Reise der Vielfalt ein paar Jahre habe begleiten dürfen. Abschließend ergänzte Weigert, dass er Frauenknecht nun in die Hände des Kollegen Schulamtsdirektors Dieter Lang übergeben werde, da Frauenknecht ab 1. August die Schwarzachtal-Schule in Berg als Schulleiter übernehmen werde.

„Denkwürdiger Tag für Velburg“

In seinem Grußwort bezeichnete Bürgermeister Bernhard Kraus die Feierstunde als denkwürdigen Tag für Velburg. Nicht nur dass drei bekannte, beliebte und bewundernswerte Lehrkräfte Abschied, so müsse man auch den Schulleiter „wieder hergeben“. Wobei Kraus schon beim Amtsantritt von Frauenknecht in Velburg gespürt habe, dass dieser hier nicht alt werden werde. Es sei also keine Flucht aus Velburg für Frauenknecht, sondern vielmehr ein Streben nach neuen Herausforderungen, zu denen Kraus alles Gute und viel Erfolg wünschte.

Birgit Engel als Vorsitzende des Elternbeirates dankte im Namen der Eltern den Abschiednehmenden für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Die Zeit war richtig cool“ sangen zum Abschied die Lehrer, die Klasse 1a und 1b überbrachte noch ein Segenslied und die Bläserklasse spielte während der Redenpausen.

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