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Angriff

Hundehasser: Wer wollte Timmi vergiften?

Die Familie Klein aus Velburg ist entsetzt: Jemand hat pinkfarbene Hundeköder mit Rattengift in ihren Garten geworfen.
Von Wolfgang Schön

Zum Glück hat Peter Klein die Köder rechtzeitig gefunden, bevor Hund „Timmi“ sie gefressen hat. Foto: Schön

Velburg.Peter Klein traute seinen Augen nicht, was er da am vergangenen Wochenende in seinem Garten in der Straße „Am Herzogsberg“ in Velburg fand: Eine Handvoll pinkfarbener Hundeköder war über den Rasen verteilt: etwa drei Zentimeter lang, etwa zwei Zentimeter dick.

Als Peter Klein sie aufbrach, entdeckte er, dass sie mit Ratengift versetzt waren. „Irgendjemand muss sie nachts über den Zaun auf das Grundstück geworfen haben“, mutmaßt der Hundebesitzer. „Aber warum?“ Wollte jemand gezielt den zweijährigen Yorkshire-Terrier „Timmi“ der Familie vergiften, der gerne im Garten herumtollt und auf dem Rasen mit seinem Ball spielt? Zum Glück hatte Peter Klein das Gift rechtzeitig entdeckt.

Nicht auszudenken, wenn der zweijährige Enkel Johannes, der regelmäßig bei den Großeltern zu Besuch ist und manchmal übernachtet, die vergifteten Köder im Garten gefunden hätte. Der Kleine ist noch in einem Alter, da er alles Interessante in den Mund steckt. Der Bub darf jetzt nicht mehr alleine in den Garten.

„So eine Tat ist unverantwortlich, einfach ekelhaft!“, empört sich Peter Klein im Gespräch mit unserer Zeitung. Er weiß nicht, warum man ihnen so etwas antut. Nun gibt es in der Hohenbergsiedlung und auch in der besagten Straße „Am Herzogsberg“ viele Hunde, doch anscheinend wurden nur bei den Kleins diese vergifteten Köder ausgelegt.

Entsprechende Nachfragen unserer Zeitung haben dies bestätigt. Peter Klein hat recherchiert und festgestellt, dass man diese vergifteten Köder über das Internet beziehen kann, „in einem handelsüblichen Geschäft gibt es solche Sachen nicht“. Auch seine Frau ist überzeugt, dass diese Tat eine gezielte Attacke auf ihre Familie war.

Wer jemand etwas Verdächtiges beobachtet hat, darf sich jederzeit gerne an die Familie Klein wenden – oder besser noch die Polizei informieren, bei der die Kleins den Vorfall angezeigt haben. Peter Klein wäre die Aufklärung auch einige Hundert Euro an Belohnung wert.

Und die Attacke gegen „Timmi“ ist nicht die einzige im Kreis Neumarkt. In Breitenbrunn fielen drei Hunde einem Tierquäler zum Opfer.

In Neumarkt wurden Fälle von Giftködern im Faberpark bekannt. Und in Berg verteilte jemand Wienerle mit Giftpille.

In Möning hingegen gab es schon einmal eine mysteriöse Serie von toten Katzen.

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