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Kirche

Ordensfrau nimmt Abschied von Velburg

Schwester Isaak übernimmt neue Aufgabe in Litauen. Ihre Nachfolgerin kommt im September ins Haus Betanien.
Wolfgang Schön

Schwester Isaak vor dem Haus Betanien in Velburg Foto: Wolfgang Schön
Schwester Isaak vor dem Haus Betanien in Velburg Foto: Wolfgang Schön

Velburg.Fast fünf Jahre sind es nun, seit die aus Frankreich stammenden Apostolischen Schwestern vom Heiligen Johannes die Velburger Bildungs- und Begegnungsstätte Haus Betanien von den Heilig-Kreuz-Schwestern übernommen haben. Seit September 2014 war Schwester Isaak als Priorin sowohl für die Führung der Schwesterngemeinschaft wie auch für die Leitung des Gästehauses zuständig.

Nun wurde sie von ihrer Ordensgemeinschaft beauftragt, eine neue Leitungsaufgabe in Litauen zu übernehmen und dort Priorin einer Gemeinschaft der Johannesschwestern zu werden. Auch in Litauen wird sie eine Bildungs- und Begegnungseinrichtung führen.

„In unserer Ordensgemeinschaft ist es üblich, dass wir meist nicht länger als fünf Jahre an einem Ort und in einer Gemeinschaft sind, und danach von der Ordensleitung mit einer neuen Aufgabe betraut werden“, erklärt Schwester Isaak. Mit Schwester Mirjam Emmanuel ist ihre Nachfolgerin als Priorin auch schon benannt. Sie stammt aus Österreich und wird vor- aussichtlich im September nach Velburg kommen.

Der Standort Velburg ist die erste Niederlassung der Johannesgemeinschaft in Deutschland. Für Schwester Isaak war dies auch deshalb nicht ganz einfach, weil sie als Französin zunächst die deutsche Sprache lernen musste. Bei ihrer Verabschiedung wurde nun gewürdigt vonseiten des Vereins Freundeskreis Haus Betanien und der Pfarrgemeinde die Sensibilität und die Offenheit gewürdigt, mit welcher Schwester Isaak an die neue Aufgabe herangegangen sei. So sei es den Johannesschwestern gelungen, das Haus Betanien in der Ausrichtung fortzuführen, wie man die Einrichtung 2014 von den Heilig-Kreuz-Schwestern übernommen habe: „als ein Haus der Offenheit und Gastfreundschaft, aber auch der Glaubensfreude“.

Zumindest planerisch haben die Johannesschwestern in den zurückliegenden Monaten auch den Grundstein mit dafür gelegt, was den beabsichtigten Erweiterungsbau für das Haus Betanien anbelangt. Wenn dann 2021 das Jubiläum „100 Jahre Wirken von Ordensschwestern in Velburg“ ansteht, kann es in zwei Jahren schon den gebührenden Anlass dafür geben, dass Schwester Isaak zumindest für die Feierlichkeiten wieder nach Velburg zurückkehrt. Die Einladung dazu wurde bereits ausgesprochen. Ebenso werden es 2021 100 Jahre sein, dass der unter kirchlicher Trägerschaft bestehende Kindergarten St. Johannes hier geführt wird. Zwei Jubiläen also, die miteinander gefeiert werden können, nachdem Heilig-Kreuz-Schwestern von der Gründung 1921 bis 2014 den Kindergarten leiteten.

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