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Teilnahme

Umsiedlertreffen am Truppenübungsplatz

Ehemalige Gemeindebürger dürfen am Samstag in den Truppenübungsplatz Hohenfels. Wer dabei sein darf, ist fest geregelt.
Von Wolfgang Schön

Die Prozession nach Lutzmannstein, wie sie 2008 durchgeführt wurde. Foto: Wolfgang Schön
Die Prozession nach Lutzmannstein, wie sie 2008 durchgeführt wurde. Foto: Wolfgang Schön

Velburg.Auf Entgegenkommen der zuständigen Dienststellen der US-amerikanischen Streitkräfte können am kommenden Wochenende wieder Umsiedlertreffen der ehemaligen Bürger aus dem Bereich der beiden 1951 abgelösten Gemeinden Pielenhofen und Lutzmannstein im Bereich des Truppenübungsplatzes Hohenfels vorgenommen werden.

Teilnahmeberechtigt sind nur direkt betroffene Bürger aus den Gemeinde Pielenhofen und Lutzmannstein, sowie deren Angehörige in den Nachfolgegenerationen. Den Betroffenen sind Einladungen zu den Umsiedlertreffen zugegangen, die Schreiben sind beim Eintritt in den Truppenübungsplatz mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen. Zusätzlich wurden auch Teilnehmerlisten vorbereitet.

Die Teilnehmer des „Umsiedlertreffen Pielenhofen“ finden sich am kommenden Samstag, 20. Juli, ab 8 Uhr an der Schranke bei Reichertswinn ein. Gegen 9 Uhr erfolgt von hier aus der Weggang in Form einer Prozession mit dem Kreuz und Gebet voraus nach Pielenhofen. Um 9.30 Uhr soll hier dann am früheren Dorfplatz ein zentraler Gottesdienst gefeiert werden. Zelebrant und Prediger wird Pfarrer Alois Möstl, Sohn des früheren Pielenhofener Schulleiters Anton Möstl sein. Im Rahmen dieser Feier soll dann auch die Segnung der zuletzt auf Entgegenkommen der Amerikaner wiedererrichteten Dorfkapelle Pielenhofen vorgenommen werden. Bis spätesten 15 Uhr müssen die Teilnehmer das Areal des Truppenübungsplatzes wieder verlassen haben. Für gehbehinderte Personen stellen die US-Behörden einen Bus für den Hin- und Rücktransport bereit.

Ähnliches gilt für das Umsiedlertreffen der früheren Gemeinde Lutzmannstein am Tag darauf am Sonntag, 21. Juli. Hier findet sich der berechtigte Teilnehmerkreis bis um 8 Uhr an der Schranke bei St. Wolfgang ein. Nach der Berechtigungskontrolle für die Teilnahme erfolgt hier dann die Möglichkeit, auf dem Fußweg nach Lutzmannstein zu gelangen oder ebenfalls mit dem Bus zu fahren. Um 10 Uhr wird dann auch in Lutzmannstein ein Erinnerungsgottesdienst gefeiert. Hauptzelebrant und Prediger wird hier Domkapitular und Diözesan-Jugendseelsorger Clemens Mennicken aus Eichstätt sein.

Nach dem Gottesdienst spricht Bürgermeister Bernhard Kraus ein Grußwort vonseiten der Stadt Velburg, wo diese Umsiedlertreffen nun auch federführend organisiert werden. Danach bestehen dann auch hier Besichtigungsmöglichkeiten im Rahmen des erlaubten Bereiches. Ab 13 Uhr besteht hier dann die Möglichkeit zur Rückfahrt mit dem Bus, spätestens um 15 Uhr müssen alle Teilnehmer den Truppenübungsplatzes verlassen haben.

Kurz & knapp

Maßnahmen: Von Interesse dürfte für alle Beteiligten sein, dass auch im früheren Lutzmannstein zuletzt weitere Baumaßnahmen durchgeführt worden sind.

Dachstuhl: So sind beispielsweise Baumeisterarbeiten an den Überresten der früheren Pfarrkirche Lutzmannstein vorgenommen worden und erst in diesen Wochen der neue Dachstuhl für die Sicherung des Kirchengebäudes aufgesetzt worden, wie mitgeteilt wurde.

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