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Im Mittelpunkt standen die Gebäude

Das Jahr verlief eher unspektakulär ohne allzu große Aufreger. Al Neamas Rückzug zum Hotel Post enttäuschte die Berchinger am Jahresende.
Von Dagmar Fuhrmann

Die Zukunft des Hotels Post ist wieder völlig offen.

Berching/Beilngries/Dietfurt. In Berching verging wohl keine Bürgerversammlung in der Bürgermeister Ludwig Eisenreich nicht nach dem Hotel Post gefragt wurde. Die Antwort kam am Jahresende und sie war eigentlich keine allzu große Überraschung: Der Besitzer des Hotels Post möchte sich nicht in Berching engagieren. Nun ist völlig offen, wie es mit dem Gebäude weitergehen soll. Eine Zukunft haben hingegen das Soifererhaus und das neue Tourismusbüro bekommen. Sie bieten dem Leerstand Paroli und bereichern das Stadtbild ungemein. Keine sichtbaren Fortschritte gab es bis jetzt bei der Stadtentwicklung. Mit den drei Impulsprojekten wurde heuer noch nicht begonnen. Der Umgestaltung der Sulz, die eigentlich im Jahr 2013 hätte begonnen werden sollen, scheiterte an der Barbe. Während ihrer Laichzeit darf in den Gewässern nicht herumgebaggert werden. Umgesetzt wurde ein weiterer Vorschlag aus dem Stadtentwicklungskonzept: Berching ist Citta Slow. Auch wird es ein neues Baugebiet geben. Und dann gab es da noch das Versprechen von Ministerpräsident Horst Seehofer, dass Berching gemeinsam mit Freystadt Mittelzentrum werden soll, im Kloster Plankstetten wurde der Abschluss der Sanierung gefeiert.

Am Faschingssonntag gab es eine böse Überraschung: Drei Jugendliche hatten in der Stadtpfarrkirche mutwillig mit einem Feuerlöscher umhergesprüht. Dabei wurde die Orgel in Mitleidenschaft gezogen und musste abgebaut und gereinigt werden.

So wie das Jahr in Berching begann, so endete es in Beilngries: Mit einem riesigen Schaden in der Kirche. In der Stadtpfarrkirche hatte es gebrannt, im Beichtstuhl war ein Feuer ausgebrochen. Wie es sich herausstellte, könnte das Ganze aber dennoch glimpflich abgelaufen sein. Das wichtigste Ereignis für die Stadt Beilngries dürfte zweifellos der Bau der Mehrzweckhalle gewesen sein, im Dezember wurde das Richtfest gefeiert. Damit bekommt Beilngries endlich einen angemessenen Raum für Veranstaltungen. Hoch willkommen ist auch das neue Baugebiet. Hierfür sind bereits jede Menge Interessenten vorhanden. Ein Dauerthema ist auf Beilngrieser Bürgerversammlungen die Frage, wieviel Windräder kommen und wo diese stehen werden. Mit dem Thema Energie beschäftigt sich auch die Altmühl Jura Energiegenossenschaft, sie wurde im Januar in Paulushofen gegründet.

Das letzte Amtsjahr von Dietfurts Bürgermeister Franz Stephan verlief ruhig und unspektakulär. Nachdem der bisherige Tourismuschef Anton Bachhuber jun. gekündigt hatte, stand die Stadt vor der Aufgabe, diese Stelle neu zu besetzen und wurde mit Pia Pritschet fündig. Der Bauhof freut sich über eine neue Halle. Zwei alte Häuser in der Laber wichen einem Neubau.

Für einige Diskussion sorgte die Sanierung der Dietfurter Schule. Genauer gesagt, war es die Decke, deren Erneuerung nicht allen Stadträten passte. Um ein Schulhaus ging es auch in Hainsberg. Dessen hundertster Geburtstag wurde groß gefeiert. An der Feier nahmen auch viele ehemalige Schüler teil. Bis zum Jahresende waren die meisten Bürgermeisterkandidaten nominiert. In Dietfurt sorgte ein Droh-Anruf für Gesprächsstoff.

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