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Bürgerversammlung

Investition in die Kindergärten

Die Stadt muss sieben Millionen Euro in die Hand nehmen, da bei allen Einrichtungen Handlungsbedarf besteht.
Von Franz Guttenberger

Drei Großbaustellen in Berching: Das Hotel Post wird bald fertig, die Kulturhalle entsteht daneben und die Sulzmauer wird saniert Foto: Franz Guttenberger
Drei Großbaustellen in Berching: Das Hotel Post wird bald fertig, die Kulturhalle entsteht daneben und die Sulzmauer wird saniert Foto: Franz Guttenberger

Berching.Schwach besucht war die Bürgerversammlung für die Stadt Berching im Dallmayr-Saal. Lediglich 16 Bürgerinnen und Bürger plus sechs Stadträte waren anwesend. Bürgermeister Ludwig Eisenreich gab einen umfassenden Einblick über verschiedene Projekte und bevorstehenden Maßnahmen in der Gemeinde.

Positiv sieht der Bürgermeister die Entwicklung in der Gemeinde. Seit fünf Jahren verzeichnet Berching einen Zuwachs an Einwohnern. Dieses Jahr wurde ein Rekordhaushalt erlassen, der Schuldenstand ist seit 30 Jahren noch nie so niedrig wie heute. Für die Stützpunktwehr Berching wurde eine neue Drehleiter mit Kosten von knapp 700 000 Euro gekauft. Die FFW Pollanten erhielt ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W. Für die Feuerwehren Oening und Raitenbuch werden zwei Tragkraftspritzenfahrzeuge angeschafft.

Im Stadtrat wurde dieses Jahr der Beschluss gefasst, einen Neubau der Grund- und Mittelschule auf dem bestehenden Grundstück in der Schulstraße zu errichten. Zugleich wurde der Beschluss gefasst, die Grundschule Holnstein zu erhalten und zu sanieren und die Einführung eines pädagogischen Konzeptes in die Wege geleitet.

Anregungen

  • Parken:

    Ein Dauerthema sind in Berching auch die Dauerparker in der Innenstadt. Zur Sprache kam der Wunsch, sie dauerhaft zu verbannen.

Für die Sanierung des Kindergarten Pollanten, der Sanierung und Erweiterung des Kindergartens Holnstein, St. Josef Kindergarten Berching, Generalsanierung Kindergarten St. Marien und Neubau des Kindergartens Plankstetten müssen sieben Millionen Euro investiert werden, teilte Eisenreich mit. Im ehemaligen Edeka Markt an der Sollngriesbacher Straße wird ein zusätzlicher Kindergarten errichtet. Für die Kinderkrippe im St. Josef - Kindergarten ist vorerst mit Containern eine Übergangslösung notwendig.

Berle-Bad öffnet bald wieder

In Rudertshofen wurde das Jugendhaus saniert und in Weidenwang der Jugendraum. In Holnstein wird neben dem Kindergarten ein Jugendraum errichtet. In der Breitenfurt entsteht ein Grill- und Zeltplatz. Zahlreiche Kinderspielplatze wurden verbessert. Im Baugebiet in der Spitalweise wird ein neuer Spielplatz errichtet. Das Berle Bad wird demnächst wieder eröffnet. Zugleich mit der Dachsanierung wurden die Beleuchtung und die Duschräume verbessert. In Berching wird im Anschluss an das Baugebiet im Wiestal nördlich davon 37 Bauplätze erschlossen. Davon sind 30 Bauplätze im Besitz der Stadt. Genügend Interessenten haben sich bereits gemeldet. Fertig erschlossen ist das Baugebiet in Weidenwang. In Erasbach ist der Bebauungsplan in der Henklerwies noch nicht rechtskräftig. In Pollanten ist die Erweiterung des Baugebietes „Kleefeld“ vorgesehen.

In Berching läuft derzeit barrierefreie Ausbau der Innenstadt. Mit dem Reichenauplatz wurde die Maßnahme begonnen. Die Wasserleitung wird zugleich mit erneuert und der Wasserlauf des Stadtbachs erhöht. Außerdem wird die Beleuchtung erneuert. Dazu werden die Anlieger mit eingebunden, hieß es.

Einen Glücksfall für Berching bezeichnete Eisenreich das Hotel Post, das von der Beilngrieser Familie Amrhein saniert wird. „Das ist wie ein Sechser im Lotto“, sagte Eisenreich. Am 31. Dezember ist Eröffnung. Froh sei man auch über die Generalsanierung des Hotels Winkler am Reichenauplatz, betonte Eisenreich.

Kulturhalle liegt im Zeitplan

Die Kulturhalle liegt im Zeitplan. Von der Kulturhalle wird ein Abgang zur Sulz geschaffen. In Berching wird derzeit die Sulzmauer bei der Kulturhalle und nächstes Jahr bis hin zur Brücke am Seniorenheim saniert. Rund 1 Million Euro kostet die Sulzmauersanierung. Auskunft gab der Bürgermeister ferner über die verschiedenen Straßenbaumaßnahmen über das Programm AOM. Dabei vertraten zwei Bürger die Meinung, dass man beim Bau von Radwegen überprüfen sollte, bestehende Feldwege zu nutzen. Das teilweise unnötige Mulchen an Straßenrändern wurde zudem vorgebracht. Ein Bürger brachte die Anregung vor, anstatt öffentliche Flächen mehrmals zu mähen, Flächen für Blühwiesen anzulegen, so zum Beispiel am Neumarkter Tor.

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