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Kommunalwahl

Jana Petzka will ins Berger Rathaus

Die 35-Jährige will für die Freien Wähler den Chefsessel im Berger Rathaus erobern. Sie hatten zuletzt 2002 einen Kandidaten.
Von Hans Stepper

Mit der 35-jährigen Jana Petzka geht die Freie Wählergemeinschaft Berg ins Rennen um den Bürgermeister-Sessel im Rathaus. Foto: Stepper
Mit der 35-jährigen Jana Petzka geht die Freie Wählergemeinschaft Berg ins Rennen um den Bürgermeister-Sessel im Rathaus. Foto: Stepper

BERG.Mit der 35-jährigen Jana Petzka, die im Berger Ortsteil Beckenhof seit November 2016 wohnt, geht die Freie Wählergemeinschaft Berg (FWG) ins Rennen um den Bürgermeistersessel im Berger Rathaus. Petzka, die wohl die jüngste Bürgermeisterkandidatin im Landkreis Neumarkt ist, wurde am Dienstagabend im Saal des Berger Motorsportzentrums mit 19 Ja-Stimmen - bei einer Enthaltung - im Beisein des Freie-Wähler-Kreisvorsitzenden Günter Müller, der selber Bürgermeister in Berngau werden will und des Freie-Wähler-Landratskandidaten Sebastian Schauer nominiert.

„Wir wollen auch in Zukunft in der Gemeindepolitik mitreden und die Kommune durch unser Engagement wie bisher mitgestalten. Nachdem wir bei den Kommunalwahlen 2008 und 2014 keinen Bürgermeisterkandidaten stellten, hoffen wir auf eine erfolgreiche Kandidatur unserer sympathischen Jana Petzka, die Mitglied bei der FWG Berg ist“, betonte der FWG-Vorsitzende und langjährige Gemeinderat Hans Bogner, in seinen Begrüßungsworten. Über die Bereitschaft von Petzka, sich um die Nachfolge des amtierenden Bürgermeisters Helmut Himmler zu bewerben, freuten sich auch die FWG-Gemeinderäte Manfred Lutz aus Berg und Alois Sichert aus Hausheim.

Zahlreiche Auslandsaufenthalte

Bevor es aber zur geheimen Abstimmung um die Bürgermeister-Kandidatur kam, stellte sich Petzka den Anwesenden vor. Geboren wurde sie in Königs Wusterhausen (Brandenburg). Nach dem erfolgreichen Abitur-Abschluss in 2003 am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Königs Wusterhausen studierte sie von 2004 bis 2008 den Zweig „Politik-Management“ und wenig später den Bereich „Wirtschaftsrecht“. Es folgten im Studium Auslandsaufenthalte in den USA, Niederlande und China.

Nominierung

  • Kandidaten:

    FWG-Vorsitzender Bogner informierte die Anwesenden darüber, dass die Nominierungsversammlung für die Gemeinderatskandidaten am Mittwoch, 15. Januar, 19.30 Uhr, im MSC-Motorsportzentrum stattfinden wird.

  • Wunsch:

    Wie Bogner sagte, stehen bisher kompetente Kandidaten bereit. Einige Plätze seien aber noch frei.

2008 wurde sie Angestellte beim Unternehmen Rail.One in Neumarkt. Zunächst begann sie ihre Arbeit im Personalwesen, zwischendurch war sie Geschäftsführer-Referentin und zuletzt Personalleiterin und Gesellschaftsrechts-Juristin sowie Geschäftsführerin der deutschen Tochterfirma in Schwandorf. Derzeit ist sie freigestellt, wo sie die kostbare Zeit nutzt zur Weiterbildung mit dem Schreiben der Abschluss-Arbeit zum Wirtschafts-Studium „Master of Law“.

Ihre Stärken sieht die selbstbewusste junge Frau im Einfühlungsvermögen, Verantwortungs-Bewusstsein, in der Entscheidungsfähigkeit, dem Sprechen einiger Sprachen und in der Verlässlichkeit. „Die Gemeinde Berg mit ihren 34 Ortsteilen ist attraktiv für alle Bevölkerungsgruppen, ob Angestellte, Gewerbetreibende, Landwirte und auch für die Familien-Manager“, sagte Petzka in ihrer Vision über die Schwarzachtal-Gemeinde. All jene wolle sie, sollte sie als Bürgermeisterin gewählt werden, mit vollem Engagement unterstützen. Am Herzen liegen ihr auch die Betreuungsangebote für junge Bürger und Senioren, sei es durch gute Mobilitäts-Möglichkeiten oder durch einen ökologisch attraktiven Lebens- und Arbeitsraum.

Bei der Nachbarschaftshilfe tätig

Ehrenamtlich tätig ist Petzka bei der Nachbarschaftshilfe Berg, wo sie auch aktiv mitarbeitet in der Mittagsbetreuung an der Schwarzachtal-Schule. Sie liebt die Natur und ihren derzeitigen kleinen Wohnort Beckenhof, wo sie mit den dortigen Bürgerinnen und Bürgern eine gute Nachbarschaft pflegt. Hobbys in der Freizeit sind das Mitsingen im Gospelchor der Musikschule Neumarkt, das Musizieren auf dem Cello, Mountain-Bike-Fahren und Inline-Skatern. Voll des Lobes über Petzka waren auch der Kreisvorsitzende Müller und Landratskandidat Schauer.

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