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Krippen, Dorfläden und neue Plätze

In den Kommunen der Region Parsberg ging vieles voran. Im Mittelpunkt stand die Lebensqualität, um die Heimatverbundenheit der Bürger zu stärken.
Von Peter Tost

Der umgestaltete Kirchplatz wurde mit viel Prominenz eingeweiht.

Parsberg.Einmal mehr stand in Parsberg das Burgareal im Mittelpunkt des abgelaufenen Jahres, das mit den ersten Veranstaltungen im noch nicht ganz fertiggestellten neuen Burgsaal begann. Höhepunkt der Feierlichkeiten rund um das Parsberger Wahrzeichen war die offizielle Einweihung des umgestalteten Kirchplatzes, des Burgvorplatzes und der Gassen. Auch der Grill- und Zeltplatz wurde eingeweiht.

Mit einer großangelegten Bürgerbeteiligung wurde die Planung für die Neugestaltung des Stadtparks über die Bühne gebracht und auch die Stadtmitte war ein Thema. Noch offen ist die Nutzung des Bahnhofs, den die Stadt Anfang des Jahres gekauft hatte und der 2014 saniert werden soll.

In der Stadt Velburg stand mit der Ausweisung attraktiver Baugebiete, dem Dorfladen in Deusmauer und dem REWE-Markt in Velburg zur besseren Versorgung, aber auch mit dem Gewerbegebiet Velburg Nord für weitere Arbeitsplätze die Steigerung der Lebensqualität im Mittelpunkt.

Hinzu kamen die Schaffung der Kinderkrippe, die Sanierung von Kindergarten und Mittelschule, Jugendförderung durch Zuschüsse für die Vereinsheime in Lengenfeld und Wiesenacker, aber auch die Unterstützung von Familien. Mit dem neuen Walderlebnispfad, der Gestaltung des „Hinteren Markts“ und der Dorferneuerung in Wiesenacker, Rammersberg und Albertshofen wurde die Heimatverbundenheit gestärkt.

In Breitenbrunn waren der Bau und die Inbetriebnahme der Kinderkrippe ein großes Thema. Außerdem wurde mit dem Bau des Radwegs zwischen Breitenbrunn und Hamberg ein Lückenschluss vollzogen. In Sachen schnelles Internet standen die Ortsteile Dürn und Gimpertshausen im Fokus. Gimpertshausen wird darüber hinaus nun mit Nahwärme versorgt. Die Breitenbrunner gehen nun über Kabel Deutschland ins Internet und beim Wettbewerb „Bayerns beste Bayern“ schaffte es der Markt ins Finale.

Ein Höhepunkt in Hohenfels war die erfolgreiche Eröffnung des Kommun-Markts, der von der Bevölkerung gut angenommen wurde. Trotz einer wegen eingebrochener Gewerbesteuereinnahmen sehr schwierigen Haushaltslage wurde die Sanierung der Grundschule weitergeführt. Außerdem investierte der Markt in neue Straßenlampen mit umweltfreundlicher LED-Technik. Ins Stocken kam die Sanierung des kirchlichen Kindergartens. Der Aufreger des Jahres war die Absage des deutsch-amerikanischen Volksfests durch die US-Army.

In Seubersdorf wurden die 24 Plätze des Neubaugebiets „Schlehenweg“ innerhalb kurzer Zeit verkauft, mit dem Abbruch des Seubersdorfer Hofs wurde Platz für künftige ortsgestalterische Entwicklung geschaffen und über die Nutzung des Bahnhofs wurde diskutiert, aber nichts entschieden. Außerdem wurde die Planung für die Erneuerung des Klärwerks abgeschlossen, die 2014 umgesetzt wird. Die Dorferneuerungen in Wissing und Ittelhofen wurden abgeschlossen und die in Freihausen vorbereitet.

In Lupburg wurde das neue Gewerbegebiet „Bairing”, das nördlich von Degerndorf an die Autobahn angrenzt, erschlossen. Dringend nötig war die Sanierung der Mauer am Parkplatz an der Marktstraße und auch der Wiederaufbau der Anfang 2011 durch Hochwasser stark beschädigten Laberbrücke konnte endlich begonnen werden. Mit der Kanalisierung von Seibertshofen hat der Markt Lupburg einen Anschlussgrad von 100 Prozent erreicht – und dort auch gleich mit der Verlegung von Glasfaserkabeln bis ins Haus für Zukunftssicherheit gesorgt.

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