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Verkehr

Lautes Pflaster in Mühlhausen muss weg

Die Bahnhofsstraße in Mühlhausen wird auf einer Länge von 55 Metern asphaltiert. Die Maßnahme kostet rund 25 000 Euro.
Von Hans Gleisenberg

Die Bahnhofsstraße wird im Bereich des Rathausplatzes auf 55 Meter Länge neu mit Asphalt gestaltet. Foto: Hans Gleisenberg
Die Bahnhofsstraße wird im Bereich des Rathausplatzes auf 55 Meter Länge neu mit Asphalt gestaltet. Foto: Hans Gleisenberg

MÜHLHAUSEN.In der letzten Sitzung vor der Sommerpause diskutierten die Gemeinderäte vor allem über die Neugestaltung der Bahnhofsstraße, da durch das verstärkte Verkehrsaufkommen im Zuge des Baus der Umgehungsstraße das auf einer Länge von 55 Meter verlegte Granitkleinsteinpflaster für die Anwohner zu immer größerem Lärmbelastung führt. Das Gremium diskutierte alle Möglichkeiten einer Verbesserung.

Zwei Vorschläge der Verwaltung wurden vorgelegt. Zum einen lag die Variante eines gesägten Granitsteinpflasters auf dem Tisch und zum anderen die Möglichkeit einer Asphaltierung auf der gesamten Länge. Der Rathauschef macht hier deutlich, dass es explizit um eine Maßnahme zur Verkehrsberuhigung gehe, bei der die Kosten zweitrangig sind und nur das Wohl der Bürger entscheidend sei.

Zwar wurde dann aus gestalterischen und städtebaulichen Gesichtspunkten, von einigen auch die Pflastervariante ins Feld geführt, doch von anderen wurden sicherheitsrelevante Probleme angesprochen, vor allem Rutschgefahr im Winter. Letztlich kam man zu der Überzeugung, dass Asphalt doch die bessere Lösung, weil auch verkehrstechnisch ruhiger, sei.

Die Arbeiten beginnen bald

Bei der Abstimmung konnte sich nur Richard Bögerl den Argumenten seiner Kollegen nicht anschließen und votierte mit nein. Laut Bürgermeister Dr. Hundsdorfer werde mit den Arbeiten gleich nach der Kirchweih begonnen: „Hier wird im Zuge von Durchlassarbeiten am Kanal die Bahnhofsstraße gesperrt und so kann diese Maßnahme zeitnah umgesetzt werden. Die Bruttogesamtkosten für die Maßnahme wurde auf 25 000 Euro inklusive der Vorarbeiten beziffert. Es können aber noch geringe Mehrekosten für die vorsorgliche Einbringung von Leerrohren entstehen. Der Beschluss wurde auch von Anwohnern, die der Sitzung beiwohnten, zufrieden aufgenommen.

Im Zuge der Erneuerung des Wasserdurchlasses im „Alten Kanal“, im Bereich der Bahnhofsstraße, wird die Wasserleitung für einen Ringanschluss in Richtung „Herrenau“ und Gewerbegebiet Nord soweit verlegt, dass sie bei Bedarf betrieben werden kann. Auch hier ist eine Verlegung von Leerrohren für möglichen Bedarf vorgesehen. Die Kosten stehen noch nicht fest.

Aus der Sitzung

  • Einladung:

    Der Bürgermeister gab bekannt, dass er den bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zu einem klärenden Gespräch über die geplante Stromtrasse P 53 nach Mühlhausen eingeladen habe.

  • Pauschale:

    Die Pauschale für Geschenk bei Geburtstagen, Ehejubiläen und ähnlichen Anlässen wurde um 1500 Euro erhöht.

  • Zuschuss:

    Die Feuerwehr Bachhausen/Körnersdorf bekommt einen Zuschuss von 400 Euro zum Kauf eines Defbrillators.

Die einfache Dorferneuerung von Kruppach wird weiter vorangetrieben. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde die Vergabe der Baugrunderkundung mit Sachverständigengutachten an die Firma SfG Nüßrnberg vergeben. Die Firma wird nun die wesentlichen Punkte für die Neuanlage von Grünflächen an Plätzen und Verkehrsflächen, Stützmauern, Buswartehäuschen und in einem Teilbereich, die eventuelle Verlegung eines Kanals klären. Im Gemeindebereich war es unumgänglich, einige Straßen auszubessern. Hierfür wurden im Haushalt bereits Mittel in Höhe von 50 000 Euro vorgesehen. Die Rechnung der Firma Bögl belief sich dann aber nur auf 38 738 Euro, so dass keine weitere Haushaltsbelastung erfolgte.

Gasanschluss für Breitenlohe.

Weiter wurde mit der Firma Bayernwerk ein Netzanschlussvertrag für die Versorgung mit Erdgas im Baugebiet Breitenlohe geschlossen. Hier sind laut Beschluss für künftige Kaufurkunden des Notariats in Sachen Gasanschluss , 2000 Euro pauschal festzusetzen. Für den Neubau des altersgemischten Kindergartens wurde die Vergabe für Brand - und Wärmeschutzberechnung an das Architekturbüro Hoppe zum Bruttopreis von gut 22 000 Euro vergeben. Die Arbeiten zur Einbindung des Wasserabgabeschachtes (Wappersdorfer Straße) in das Prozessleitsystem der Kläranlage werden an die Firma Spangler vergeben. Der geschätzte Gesamtpreis beträgt 11 781 Euro.

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