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Politik

LBG Berg wählt neue Vorstandschaft

Die Gruppe blickt voraus auf die Kommunalwahl 2020. Vorstand Richard Kreuzer tritt nicht mehr an.
von Hans Stepper

Mit neuen Gesichtern geht die Vorstandschaft der „Liste Bürgernahe Gemeindepolitik – Berg“ in die nächsten drei Jahre. Foto: Hans Stepper
Mit neuen Gesichtern geht die Vorstandschaft der „Liste Bürgernahe Gemeindepolitik – Berg“ in die nächsten drei Jahre. Foto: Hans Stepper

Berg.„Wir wollen und werden bei den Kommunalwahlen im März 2020 mit einem guten Bürgermeisterkandidaten und einer Gemeinderats-Kandidatenliste mit 20 kompetenten Personen antreten.“ Das sagte Richard Kreuzer, bisheriger Vorsitzender der „Liste Bürgernahe Gemeindepolitik – Berg“ (LBG) am Mittwochabend bei der Jahresversammlung im Sportheim des TSV Stöckelsberg. Namen wollte Kreuzer, der seit fast 30 Jahren für die LBG einen Sitz im Berger Rathaus hat, sich drei Mal als Bürgermeisterkandidat zur Verfügung stellte und die LBG Berg 15 Jahre führte, beim harmonischen Treff aber noch nicht nennen.

In den nächsten Wochen sollen geeignete Personen gefunden werden. Die Aufstellung der Kandidatenliste und des Bürgermeisterkandidaten soll erst zwischen dem 10. und 15. Januar 2020 erfolgen. Kreuzer gab bekannt, dass er nicht mehr bei den Gemeinderatswahlen kandidieren werde. „Ich habe fast 30 Jahre meinen Beitrag dazu geleistet. Wir von der LBG haben ein großes Wählerpotenzial, auch wenn Kandidaten getauscht werden.“

Kreuzer, der den Vorsitz an Peter Bergler aus Meilenhofen, derzeit dritter Bürgermeister, übergab, kritisierte, dass einige Kommunalpolitiker fest an ihren Stühlen klebten. „Wie vermessen und machtbesessen müssen diejenigen sein, die meinen, es gehe ohne sie nicht weiter.“ Die Gemeinde Berg würde nicht zusammenbrechen, wenn anderen Kandidaten ins Rathaus einzögen.

Nach den Berichten der LBG-Funk-tionäre Markus Kraus und Peter Klesel sowie den Revisoren Karlheinz Hierl und Josef Stich verteilte Kreuzer viel Lob für das Kultur- und Sportzentrum an der Schulstraße. „Wir von der LBG können darauf stolz sein, sich immer für den Erhalt des Hallenbades und einer neuen Turnhalle eingesetzt zu haben, trotz des steinigen Weges. Im Gegensatz zur SPD und Bürgermeister Helmut Himmler, die vor Jahren eine ‚kleinere Lösung‘ – ohne Hallenbad – zunächst vehement verteidigten.“ Abschließend ging Kreuzer auf die Arbeit der vier LBG-Gemeinderäte ein: „Wir haben unsere Meinung mit Überzeugung und manchmal auch lautstark vertreten.“

Die Neuwahl

  • Zweiter Vorsitzender: Hans Fürst, Stöckelsberg

  • Schriftführer: Markus Kraus, Berg

  • Kassenverwalter: Peter Klesel, Langenthal

  • Beisitzer: Christine Riel-Sommer, Berg (neu); Josef Geier, Bischberg

  • Medien und Internet: Daniel Dengler, Unterölsbach

  • Ausschuss: Gerhard Marx, Haslach (neu); Willibald Mörtl, Oberwall; Christian Adelfinger, Loderbach;
    Richard Kreuzer, Berg (neu)

  • Kassenprüfer: Josef Stich, Oberölsbach; Karl-Heinz Hierl, Sindlbach

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