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Erster Weltkrieg

Liebesgrüße an die Front

Der Brief ist das Kommunikationsmittel zwischen Front und Heimat. Mit speziellen Feldpostkarten wirbt eine Neumarkter Buchhandlung 1914 im Tagblatt.

Eine Feldpostkarte, wie sie im Ersten Weltkrieg versandt wurde. Foto: Wüstneck

Neumarkt.Während im an sich neutralen Belgien die letzten Forts der Festung Lüttich den deutschen Truppen die weiße Flagge zeigen, ist in diesem Spätsommertagen rund um Neumarkt die Ernte im vollen Gange. Das vermeldet das Neumarkter Tagblatt am 16. August 1914. Ganz ohne Sorgen verläuft das einbringen des Getreides aber nicht – denn die Qualität des Korns bleibe zurück, meldet die Heimatzeitung.

In Zeiten ohne Mobiltelefon und Internet ist der Brief die einzige Verbindung der Menschen daheim mit ihren Lieben an der Front. Damit diese Botschaften auch den sicheren Weg an die Front finden, wirbt die Neumarkter Buchhandlung Boegl in einer Anzeige für ihre Feldpostkarten und Couverts.

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