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Rundgang

Ein neuer Blick auf den MD-Kanal

In gut einer Woche wird die „Erlebniswelt Wasserstraße“ in der Gösselthalmühle mit einem Tag der offenen Tür eröffnet.
Von Dagmar Fuhrmann

Schon vor der Eröffnung interessieren sich Radtouristen für die Erlebniswelt. In einer Woche wird sie eröffnet. Fotos: Fuhrmann
Schon vor der Eröffnung interessieren sich Radtouristen für die Erlebniswelt. In einer Woche wird sie eröffnet. Fotos: Fuhrmann

Gösselthalmühle.Der Main-Donau-Kanal ist eine Rinne mit Wasser – aber nur auf den ersten Blick. Wie viel mehr sich dahinter verbirgt, zeigt die „fast fertige“ Ausstellung „Erlebniswelt Wasserstraße“ im Informationszentrum Gösselthalmühle.

Bevor sie in der nächsten Woche am Freitag mit einem Festakt eingeweiht wird, bekam die Presse erneut die Gelegenheit, die Ausstellung im Vorfeld vorzustellen. Verantwortlich für die Ausstellung ist Stefanie von Einem vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg. Sie war in Begleitung ihrer Kollegin Eva Wisniewski und dem Leiter der Außenstelle Riedenburg, Kai Bramhoff anwesend. Alle zeigten sich zuversichtlich, dass die Ausstellung bis zur Eröffnung auf jeden Fall fertig wird, auch wenn es an manchen Stellen nicht ganz so aussieht, denn noch sind die Bagger auf dem Gelände und es schaut durchaus noch nach Baustelle aus.

Behindertengerecht gestaltet

Damit sie auch wirklich jedermann besuchen kann, wurden die Räume der historischen Mühle auf den neuesten technischen Stand gebracht und natürlich auch behindertengerecht gestaltet.

Im Gebäude finden sich drei Räume mit Themen rund um die Wasserstraße. Die Besucher bekommen die Information natürlich in Schrift und Bild, aber auch interaktiv geboten. So gibt es im Raum „Wasserstraße“ eine interaktive Wand, an der man per Knopfdruck einem Gespräch zwischen der Schleuse und dem Schiffsführer lauschen kann, um nur eines der vielen Beispiele zu nennen. Der Anspruch des Amtes war es weniger, eine touristische Bereicherung für die Region zu schaffen, sondern vielmehr, umfassend über die vielen Aspekte der Wasserstraße zu informieren.

Dass dieses auch für den Tourismus viele positive Nebeneffekte haben wird, stellte der Beilngrieser Tourismuschef Christoph Raithel heraus. Die Ausstellung sei ein Baustein für das Schiff Walhalla, das derzeit zwischen Berching und Beilngries verkehrt und dessen Zukunft davon abhängt, welches Potenzial die Verantwortlichen für die Linie sehen. Das wird derzeit in einer Analyse durch Altmühl-Jura ermittelt. Der Anlegesteg an der Gösselthalmühle wird in den nächsten Wochen fertig werden. Da es sich hier um eine öffentliche Anlegestelle handelt, dürfte sie auch von Besitzern privater Schiffe genutzt werden.

Am 24. Juni ist es dann endlich soweit, dass die Bevölkerung sich ein eigenes Bild von dem machen kann, was sie bisher nur in der Zeitung lesen konnte. Es gibt den ganzen Tag ein Fest für Alle mit Führungen, Spielen und Verköstigungen. Der Verein „Von uns für Kinder e.V.“ hat sich bereit erklärt, die Verpflegung zu übernehmen. Der Erlös, den der Tag einbringt, will, der Verein für seine Projekte einsetzen. Ab dann ist die Ausstellung an 365 Tagen im Jahr von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Holzschiff namens Archimedes

Dass es Kindern langweilig werden könnte, diese Gefahr besteht auf jeden Fall nicht. Ein Holzschiff, es soll auf den Namen „Archimedes“ getauft werden, steht bereit, um darauf Abenteuer zu erleben und eine Wasserspirale wird magisch anziehen.

Stefanie von Einem ist die Projektleiterin.

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