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Kommune

Pilsach würdigt verdienten Musiker

Bürgermeister Adolf Wolf überreicht Xaver Weber eine Urkunde. Zuvor hat der Gemeinderat Bürgeranfragen behandelt.
Doris Distler

Für sein ehrenamtliches Engagement für die Blaskapelle Pilsach und besonders für die Jugendarbeit ehrte die Gemeinde Pilsach Xaver Weber. Foto: ndd
Für sein ehrenamtliches Engagement für die Blaskapelle Pilsach und besonders für die Jugendarbeit ehrte die Gemeinde Pilsach Xaver Weber. Foto: ndd

Pilsach.Bei der Gemeinderatssitzung fasste Bürgermeister Adolf Wolf die Bürgerwünsche und -anregungen aus den Bürgerversammlungen aus den einzelnen Orten zusammen.

In Niederhofen ging es um eine Linde, die an der Kreisstraße B 14 steht und von der ein Ast gefährlich über die Straße ragt. Der gespaltene Baum soll weg, dafür verpflichtet sich der Kreis, zwei neue Bäume in gebührendem Abstand zur Straße zu pflanzen.

Von der Autobahnausfahrt komme viel Lärm, hatten Bürger beklagt. Adolf Wolf schlägt Flüsterasphalt vor. Er werde dies an die zuständige Autobahn-Direktion weitergeben.

Bürger in Dietkirchen forderten eine Tempobegrenzung von 30 km/h im Ort. Während manche Gemeinderäte dafür waren, sprach sich das Gemeindeoberhaupt für eine Rechts-vor-links-Regelung aus. Damit habe man in anderen Orten gute Erfolge zur Temporeduzierung erzielt. Er werde dies bei einer Verkehrsschau mit der Polizei klären. Um Vorfahrtsregelungen ging es in Laaber: Die Autofahrer, die von Giggling her Richtung Laaber fahren, sollten Vorfahrt bekommen, doch „die haben freien Blick auf Laaber und rasen dann runter, ohne zu bremsen“, hatte ein Gemeinderat beobachtet. Jetzt sei die Zone verkehrsberuhigt, weil hier rechts vor links herrsche.

Das Müllauto hat es schwer

In Niederhofen gebe es ein Problem, weil die Müllabfuhr in der Sackgasse Siedlungsstraße nicht hineinfahre. 2. Bürgermeisterin Ulrike Nißlbeck merkte an, dass die Müllwagen nicht mehr so viel rückwärts fahren dürften. Zudem sei in der Straße immer ein Auto geparkt, was den Weg für das Müllauto massiv erschwere. Wenn dieser Wagen in seinem Hof parken würde, wäre zumindest dieses Problem schon gelöst. Bürgermeister Wolf will hier noch einmal nachfassen.

In Pilsach hatte sich ein Bürger beschwert, dass auf einem Wanderweg ein Baum gefällt worden sei. Nun liefen alle Wanderer über seinen Grund. Dazu kamen die Anwohner von Bohleitenweg und Rosenstraße, die sich über die Ausbaubeiträge beschwert hatten. Hier sei ein Fehler beim Bescheid passiert, in dem eine Haupterschließungsstraße als Hauptverkehrsstraße bezeichnet worden war. Bürgermeister Wolf will im nächsten Mitteilungsblatt die gesamte Historie des Straßenausbaus bei den betreffenden Straßen aufführen.

Ein Bürger hatte angefragt, ob die Mehrwertsteuer bei dem Bescheid ausweisbar sein. „Nein“, das war die klare Antwort von Verwaltungs-Profi Josef Möges.

„Ich habe schon dreimal bei der Firma nachgefasst und es geschieht trotzdem nichts.“

Bürgermeister Adolf Wolf

Auch Klagen wegen nicht funktionierender Straßenlampen waren aus verschiedenen Gemeindebereichen eingegangen. „Ich habe schon dreimal bei der Firma nachgefasst und es geschieht trotzdem nichts“, bemerkte Adolf Wolf. Josef Möges berichtete über ähnliche Erfahrungen.

In Pfeffertshofen ging es um eine Hecke zwischen Tartsberg und Pfeffertshofen. Hier bat der Bürgermeister darum, dass die Landwirte selbst aktiv werden. Außerdem würden hier vor allem die jüngeren Bewohner darüber jammern, dass das Mobilfunknetz ausgebaut werden müsste, um besseren oder überhaupt Empfang zu haben.

In Litzlohe hatten Bürger angemerkt, dass die Straße am Gasthaus am Schloss sonntags immer zugeparkt sei, vor allem auch in der unübersichtlichen Kurve. Sie forderten hier ein Halteverbot. Schließlich stimmte dann der Pilsacher Gemeinderat noch allen Punkten bei der Sondererschließungsfläche für die Photovoltaik-Anlage an der Autobahn zu.

Weber nicht mehr wegzudenken

Bürgermeister Wolf gab die Termine für die Gemeinderatssitzungen des nächsten Jahres bekannt, fügte aktuelle Termine an und hielt in seiner Weihnachtsrede einen Jahresrückblick, dem sich auch die 2. Bürgermeisterin Ulrike Nißlbeck mit kurzen Worten anschloss.

Schließlich überreichten die beiden eine Urkunde an Xaver Weber und einen Blumenstrauß an dessen Frau. Xaver Weber sei aus der Musiklandschaft Pilsachs nicht mehr wegzudenken, so Adolf Wolf. Nach einem Besuch von Nikolaus und Christkind ging es gemeinsam zu einem gemütlichen Essen.

Informationen zu Xaver Weber

  • Meister:

    Xaver Weber war schon im Jahr 1973 stellvertretender Dirigent der Pilsacher Blaskapelle. 1997 bis 2011 war er Kapellmeister.

  • Equipment:

    Bei Auftritten der Blaskapelle Pilsach stellt er auch eigenes Equipment zur Verfügung.

  • Würdigung:

    Wegen des großen Engagements für Musik und Jugend in Pilsach hatte ihn der Gemeinderat zur Ehrung vorgeschlagen.

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