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Rosenmontag fest in weiblicher Hand

In Holnstein haben die Frauen das Sagen: Seit 20 Jahren sind sie für einen stimmungsvollen Umzug durch das Dorf verantwortlich – natürlich maskiert.

Mit dem Rufbus unterwegs Foto: Guttenberger

Holnstein.In Holnstein herrschte am Rosenmontag Ausnahmezustand. Hier pflegt man noch den Brauch, dass die Dorfbewohner maskiert und mit Gesang durch das Dorf ziehen und von den Anwohnern Speis und Trank und Süßigkeiten erhalten.

Seit 20 Jahren haben die Frauen im Dorf im Fasching das Kommando. Am Montag trafen sie sich mit ihren Kindern und zogen von Rudersdorf über die Regens-Wagner-Straße ins Gasthaus Kienlein. Christian Meissner war der einzige Mann, der mit seiner Quetschen dabei sein durfte. Ansonsten ist seit 20 Jahren der Umzug für die Männer tabu.

Nachdem am 1. April der Rufbus in allen Berchinger Ortsteilen startet, haben die Damen aus Holnstein den Rufbus schon einmal getestet – er wurde elektrisch betrieben und die Damen hatten ein mobiles Windrad dabei, das den günstigen Strom liefert. Endstation der fröhlichen Exkursion war das Vereinslokal Kienlein.

Hier warteten die Männer schon sehnlichst auf ihre bessere Hälften, und die Feier setzte sich fort. Dabei wurde auch die Miss Labertal gekürt. Diese Auszeichnung fiel auf Neubürger Klaus Krenauer. Die Schlümpfe mit Martha als Vater Abraham und die Tramps aus Holnstein sorgten für zünftige Einlagen. (ugu)

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