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Bildung

Schüler besuchen Projekte der Nepalhilfe

Die Beilngrieser Gymnasiasten unternahmen eine dreiwöchige Geografie-Exkursion nach Nepal – und erlebten das Land hautnah.

Die Beilngrieser waren drei Wochen lang in Nepal und auch im Annapurna Base Camp.Foto: Oliver Stahn
Die Beilngrieser waren drei Wochen lang in Nepal und auch im Annapurna Base Camp.Foto: Oliver Stahn

Beilngries.Das Gymnasium Beilngries und die Nepalhilfe arbeiten zusammen. Daher unternahmen 26 Schüler der Q11, die Lehrer Christoph Ströbel, Georg Denicolo und Maria Baar sowie das Elternehepaar Karin und Oliver Stahn im April 2019 eine dreiwöchige Geografie-Exkursion nach Nepal, um Land und Leute kennenzulernen. Gleichzeitig wurden die Schüler in den Schulen der Nepalhilfe Beilngries aktiv.

Im ersten Teil der Exkursion ging es für die Gymnasiasten auf eine siebentägige Trekkingtour zum Dach der Welt. Dabei mussten sie eine Strecke von 85 Kilometern und insgesamt 5400 Höhenmeter zurücklegen. Die Wanderung zum Annapurna Base Camp auf 4100 Meter Höhe gewährte faszinierende Einblicke in die vielfältige Natur und eine atemberaubende Aussicht auf den Himalaya.

Schüler lebten bei Familien in Nepal

Im zweiten Abschnitt der Reise hatten die Schüler Gelegenheit, abseits der Touristengebiete, mehrere Tage im Heimatdorf von Shyam Pandit, einem der Koordinatoren der Nepalhilfe Beilngries, zu verbringen. In dem typisch nepalesischen Dorf wurden sie sehr herzlich empfangen und dann in Kleingruppen bei verschiedenen Dorffamilien untergebracht. So konnten sie hautnah das bäuerliche Leben der Einheimischen kennenlernen. Mit verschiedenen Tänzen und Liedern wurde die Schülergruppe aus Beilngries auch in der Dorfschule empfangen, die erst vergangenes Jahr von der Nepalhilfe fertiggestellt worden war. Die nepalesischen Schüler freuten sich dafür über das „Goaßlschnalzen“ und andere bayerischen Darbietungen ebenso wie über die vielen Materialien, die die Beilngrieser mit Hilfe der Sponsoren aus der Region mitbringen konnten: Stifte, Wandkarten, Workbooks, Sportkleidung und -geräte. Mit den selbsterarbeiteten Workbooks und den mitgebrachten Sportgeräten konnten die Schüler aus dem Altmühltal auch einige Unterrichtsprojekte mit ihren nepalesischen Altersgenossen durchführen.

Reise-Eindrücke

  • Kinderhaus:

    Hier zeigten sich die Beilngrieser besonders beeindruckt von der guten Führung des Hauses sowie dem geschwisterlichen Umgang der Kinder miteinander.

  • Angebot:

    Sunil Shrestha Koordinator bei der Nepalhilfe bot den Schülern an, nach dem Abitur einen Freiwilligendienst im Kinderhaus zu absolvieren – um noch mehr für das Leben zu lernen.

Weitere Einrichtungen der Nepalhilfe Beilngries wurden dann im letzten Teil der Exkursion im Kathmandu-Tal besichtigt. Neben einigen Schulen bekamen die Q11-Schüler auch sehr gute Einblicke in ein Krankenhaus und ein Seniorenheim. Der Überblick über die Arbeit der Nepalhilfe wurde schließlich mit dem Besuch eines Kinderhauses abgerundet. Hier zeigten sich die Beilngrieser besonders beeindruckt von der guten Führung des Hauses sowie dem geschwisterlichen Umgang der Kinder miteinander.

Auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten konnten die Exkursionsteilhehmer in Kathmandu und Bhaktapur besuchen.

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